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Im Namen Allahs, des Erbarmers des Sich Erbarmenden

 

Von Ahmad ibn Taymiya an Sarguwas, das Oberhaupt der Anhänger seiner Religion, sowie an seine ihn umgebenden Helfer von den religiösen Führern, an die Oberpriester, die Mönche, die Fürsten, die Schreiber und ihr Gefolge: Friede sei mit denen, die der Rechtleitung folgen.

Alsdann: Wir äußern auch gegenüber den Lobpreis Allahs, außer Dem es keinen Gott gibt, den Gott Abrahams und der Familie Imrans, (der Name Imran taucht zum Einen als Name des Vaters Moses -Friede über ihn- auf, dem biblischen Amram entsprechend, zum Anderen als Name des Vaters der Maria, der Mutter Jesu -Friede über ihn-.) und wir bitten Ihn, Seine auserwählten Sklaven ( Entsprechend zu Allah als dem Herrn wird der Mensch im Islam als Sklave bezeichnet, indem er seine Entstehung und Existenz allein Allah zu verdanken hat und ihm deswegen - willig oder unwillig - bedingungslos als Dessen Eigentum untersteht, über das Er unbeschränkte Verfügung hat. Dieser Begriff ist keine den Menschen abwertende, sondern eine ihn aufwertende Bezeichnung. Als mit Urteilskraft ausgestattetes und von Allah vor allen Geschöpfen bevorzugtes und geehrtes Wesen wird er durch die Unterwerfung unter Allah allein frei von allen falschen Herren, frei von Joch jeden Unterdrückers als auch der eigenen Begierde. Als auserwählte Sklaven Allahs werden hier die von ihm mit der Botschaft der Rechtleitung zu den Menschen geschickten Gesandten und Propheten bezeichnet.) und Seine entsandten Propheten zu segnen und Segen und Heil von Sich den glaubensstarken Herren der Menschen und Früheren der Nationen zuteil werden zu lassen, die durch die Entgegennahme des Bundes (der mit den Gesandten Allahs geschlossene Bund beinhaltet die aufrichtige Übermittlung Seines Wortes und fehlerlose Ausführung Seiner Befehle.) ausgezeichnet wurden; nämlich Noah, Abraham, Moses, Jesus, und Muhammad - so wie Allah, der Erhabene, sie in Seiner Schrift benannte, indem der Mächtigste und Herrlichste sagte:

Er verordnete für euch die Religion, die Er Noah anbefahl und die Wir dir offenbart haben und die Wir Abraham und Moses und Jesus anbefohlen haben. Nämlich (die), in der Einhaltung der Religion treu zu bleiben und euch deswegen nicht zu spalten. Hart ist für die Götzendiener das, wozu du sie aufrufst. Allah erwählt dazu, wen Er will, und leitet dazu den, der sich bekehrt. [42:13]

Und der Erhabene sagt:

Und dann gingen Wir mit den Propheten den Bund ein und mit dir und mit Noah und Abraham und Moses und mit Jesus, dem Sohn der Maria. Und Wir gingen mit ihnen einen gewaltigen Bund ein , auf daß Er die Wahrhaftigen nach ihrer Wahrhaftigkeit befrage. Und für die Ungläubigen hat Er eine schmerzliche Strafe bereitet. [33:7,8]

Und wir bitten Ihn, Seinen edlen Segen und Sein Heil dem Siegel der Gottgesandten zu teil werden zu lassen: ihrem Sprecher, wenn sie vor ihrem Herrn stehen; ihrem Führer, wenn sie sich versammeln; dem Fürsprecher der Geschöpfe am Tag der Auferstehung; dem Propheten der Barmherzigkeit und Propheten des Kampfes, der alle guten Eigenschaften der Propheten in sich vereint. Den der Sklave Allahs (die Rede ist hier von Jesus, dem Sohn der Maria -Friede über ihn-, der im Text, dem Qur´an, zumeist als der Messias bezeichnet wird) ankündigte, Sein Geist und Sein Wort, das Er der aufrichtigen Jungfrau Maria, der Tochter ´Imrans, eingab, die niemals ein Mann berührte; der Messias der Rechtleitung, Jesus, der Sohn Maria, der im Diesseits und im Jenseits hervorragt, der Allah nahesteht, der mit den Merkmalen der Schönheit und Barmherzigkeit ausgestattet wurde, als die Kinder Israels dem folgten, womit Moses an Herrlichkeit und Strenge herabgesandt wurde. Und es wurde das Siegel (der Propheten), der Umfassende mit den Merkmalen der Vollkommenheit einschließlich der Strenge gegen die Ungläubigen und der Barmherzigkeit gegenüber den Gläubigen entsandt, der die besten Gesetzte und Richtlinien umfasste, die es vor ihm gab. Allah gebe ihnen allen Segen und Heil, als auch jenen, die ihnen nachfolgen bis zum Tage der Auferstehung.

Alsdann: Allah erschuf die Menschen durch Seine Allmacht und ließ in ihnen die Spuren Seines Willens, Seiner Weisheit und Seiner Barmherzigkeit zum Vorschein kommen. Zum Ziel ihrer Erschaffung machte Er Seine Anbetung, die Er ihnen befahl. Die Grundlage dafür ist, Ihn zu erkennen und zu liebem; denn wen Allah Seinen geraden Weg ( der gerade Weg als der einzige zum Ziel führende Weg ist im Islam von zentraler Bedeutung. So wie es zwischen zwei Punkten nur eine gerade Linie gibt, so führt auch nur der Weg des göttlichen Wohlgefallens zum wahren Erfolg im Diesseits wie im Jenseits. Der Muslim bittet deswegen mehrmals täglich in seinem Gebet, mit den Worten Führe uns den geraden Weg um Rechtleitung) leitet, dem gibt Er Barmherzigkeit und Wissen und die Kenntnis Seiner schönsten Namen und erhabensten Eigenschaften. Er beschenkt ihn damit, dass er sich Ihm zuwendet, Seiner furchtsam gedenkt, sich Ihm unterwirft und Ihn zum Gott nimmt, sodass es ihn nach Ihm verlangt wie den Adler nach seinem Nest und er seine Liebe sucht wie das Kind seine Mutter und er niemandem dient außer Ihm - aus Furcht, Hoffnung und Liebe -, und er richtet seine Religion aufrichtig auf Den aus, dem Diesseits und Jenseits gehören, den Herrn der Ersten und Letzten, den Herrscher am Tag des Gericht, den Erschaffer all dessen, was ihr seht und was ihr nicht seht, den Kenner des Verborgenen und Sichtbaren; wenn Er etwas will. Lautet Sein Befehl nur, dass Er dazu sagt: "sei"; und da ist es. Er nimmt an Seiner Statt keine anderen Götter gleich jenen, die anstelle Allahs andere Götter nehmen, die sie lieben, wie es nur Allah zusteht - doch die Gläubigen sind stärker an Liebe für Allah -, und er gesellt seinem Herrn niemanden bei ( das Prinzip des Schirk (Polytheismus) ist der diametrale Gegensatz zum Islam als Gehorsam gegenüber Allah: Als größte, unverzeihliche Sünde gilt, Allah wissentlich in Seiner Göttlichkeit und Allmacht einen Teilhaber zuzuschreiben, ganz gleich, ob es sich dabei um einen angebeteten Götzen, einen verehrten Menschen oder ein abstraktes materielles oder immaterielles Gut handelt) und nimmt niemanden an Seiner Stelle zum Beschützer oder Fürsprecher: Weder einen Engel noch einen Propheten noch einen wahrheitsliebenden Mann; denn wer immer in den Himmeln und auf Erden ist, erscheint vor dem Erbarmer als Sklave. Er kennt ihre Zahl, und ein jeder von ihnen erscheint vor Ihm am Tag der Auferstehung allein, Dann erwählt ihn sein Beschützer, gibt ihm seine Rechtschaffenheit und rechtleitet ihn zu dem von der Wahrheit, worüber sie uneinig sind - so Er (das) will -, denn Er rechtleitet wen Er will auf einen geraden Weg.

Die Menschen folgten nach Adam - Friede über ihn - und vor Noah - Friede über ihn - gleich ihrem Vater Adam - Friede über ihn - der aufrichtigen Ausrichtung auf einen Gott, bis sie den Polytheismus und die Götzenanbetung erfanden. Eine Erfindung ihrerseits, worüber Allah keine Schrift herabsandte und keinen Gesandten entsandte; durch Ähnlichkeiten, die der Satan schön erscheinen ließ, mittels falschem Maß und häretischer Philosophie. Manche von ihnen behaupteten, die Götzenbilder seien Rätsel der himmlischen Sterne, der astronomischen Stufen und der Engel, andere nahmen sie nach der Gestalt der Propheten und Rechtschaffenen, die unter ihnen weilten, und wider andere machten sie für die niedrigen Geister der Dämonen und Satane. Noch andere folgten andere Meinungen.

Die meisten von ihnen ahmten ihre Oberhäupter nach und wichen von Weg der Rechtleitung ab. Da entsandte Allah Seinen Propheten Noah -Friede über ihn-, sie zur alleinigen Anbetung Allahs, Der keinen Teilhaber hat, zu rufen und ihnen die Anbetung alles übrigen zu verbieten, auch wenn sie behaupteten, sie beteten sie nur an, um dadurch Allah näher zu kommen und sie zu Fürsprechern zu nehmen. Er weilte 950 Jahre unter ihnen. Als Allah ihm dann kundtat, dass niemand von seinem ihm glauben werde außer denen, die bereits glaubten, betete er gegen sie, woraufhin Allah, der Erhabene, die Bewohner der Erde aufgrund seines Gebetes ertränkte. Nach ihm kamen die Gesandten einer nach dem andere, bis die Religion der Sternanbeter und Polytheisten sich über die ganze Erde ausgebreitet hatte, als dort überall Könige wie Nimrod und Pharao herrschten. Da entsandte Allah, der Erhabene, den Führer der Rechtgläubigen und das Fundament der aufrichtigen Religion und des bleibenden Wortes, Abraham , den engen Freund des Erbarmers. Er rief die Menschen auf, sich von Polytheismus zur Aufrichtigkeit (in der Anbetung) zu begeben, und verbot ihnen die Anbetung von Sternen und Götzen und sagte:

Seht, ich habe mein Angesicht in Aufrichtigkeit zu Dem gewandt, Der die Himmel und die Erde schuf, und ich gehöre nicht zu den Götzendienern." [6:79]

Und er sagte zu seinen Leuten:

"Seht ihr denn nicht, was ihr da angebetet habt , ihr und eure Vorväter? Sie sind mir feindlich (gesonnen); nicht aber der Herr der Welten, Der mich erschaffen hat; und Er ist es, Der mich richtig führt und Der mir Speise und Trank gibt. Und wenn ich krank bin, ist Er es, Der mich heilt, und (Er ist es,) Der mich sterben lassen wird und mich dann wieder zum Leben zurückbringt, und von Dem ich hoffe, dass Er mir meine Fehler am Tage des Gerichts vergeben werde. [26:75-82]

Und Abraham - Friede über ihn - und die Seinen sagten zu ihren Leuten:

Ihr habt bereits ein vortreffliches Beispiel an Abraham und denen mit ihm, als sie zu ihrem Volk sagten: "Wir haben nichts mit euch noch mit dem zu schaffen, was ihr statt Allah anbetet. Wir verwerfen euch. Und zwischen uns und euch ist offenbar für immer Feindschaft und Hass entstanden, (solange,) bis ihr an Allah glaubt und an Ihn allein!" - abgesehen von Abrahams Wort zu seinem Vater: "Ich will gewiss für dich um Verzeihung bitten, obwohl ich nicht die Macht dazu habe, bei Allah für dich etwas auszurichten." (Sie beteten:) "Unser Herr, in Dich setzen wir unser Vertrauen, und zu Dir kehren wir reumütig zurück, und zu Dir ist die letzte Einkehr. [60:4]

Allah ließ die Propheten und Gesandten von seinem Haushalt abstammen, und Er gab jedem von ihnen eigene Weisungen und erhöhte manche von ihnen über die anderen und gab jedem von ihnen Zeichen, aufgrund derer die Menschen glaubten. So machte Er den Stab Moses zu einer Schlange, die verschlang, was die Zauberer an Seilen und Stöcken entstehen ließen - und es war nicht wenig -, (die Zauberer hatten zur Zeit des Pharao eine dem Priestertum vergleichbare Stellung, indem ihre Tricks, mit denen sie die Massen betörten, entscheidend zu Festigung der Herrschaft des Pharao beitrugen, der sich von Volk als Gott anbeten ließ. Allah stattete deswegen Seinen Propheten, Moses - Friede über ihn -, mit Wundern aus, die stärker waren als das, was die Zauberer zuwege brachten, sodass sich gar die Zauberer selbst dadurch von der Wahrheit der Sendung Moses - Friede über ihn - überzeugen ließen.) und Er trennte das Meer, so dass es trocken wurde und das Wasser als Trennmauer zwischen zwölf Wegen entsprechend der Anzahl der Stämme stillstand. Er beschattete ihn und seine Leute durch die weiße Wolke, die mit ihnen zog, und sandte jeden Morgen Manna und Salwa auf sie herab, und als sie dursteten, schlug Moses mit seinem Stab den Fels, und da sprangen daraus zwölf Quellen hervor, sodass alle Leute ihren Trinkplatz kannten. Danach entsandte Er Propheten aus dem Volk Israel, darunter welche, durch die Allah die Toten zum Leben erweckte, welche, durch die Allah die Kranken heilte, welche, denen Er von Seinem Geheimnis wissen ließ, was Er wollte, welchen, denen Er die Geschöpfe untertan machte, und welche, die Er mit verschiedenen Wundern entsandte.

Darüber sind sich alle Vertreter der Religionen einig als auch die Bücher, die in den Händen der Juden und Christen sind, und die Prophezeiungen, die sie besitzen, und die Kunden der Propheten - Friede über sie - wie Jesaia, Jeremia, Daniel, Habakkuk, David, Salomon und andere, sowie das Buch Buch der Könige und andere Bücher, die eine Mahnung enthalten.