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Fiqh Band 3 – Zakah
Inhalt von: Scheich Dr. Muhammad al-Muchtar asch-Schanqitiyy (Mitglied des Rates der großen Gelehrten in Saudi Arabien) 
Ins Deutsche übertragen von: Neil Bin Radhan



Zakah bedeutet sprachlich „Reinigung“ und (das) „Vermehren“. Somit so ist das Geben der Zakāh eine Reinigung des eigenen Geldes vom Schmutz der Seelen, wie Geiz und Habgier, und gleichzeitig eine Prüfung für die Reichen.

Die Definition der Zakah nach den Fiqh-Gelehrten lautet: die bestimmte Abgabe eines bestimmten Vermögens zu einer bestimmten Zeit an bestimmte Leute.

Die Zakah (Pflichtspende) zu entrichten, ist ein Segen für das Vermögen. Nicht die Menge des Geldes ist entscheidend, sondern der Segen, den Aḷḷāh diesem verleiht. So manch Reicher hat viel Geld, das ihm aber gegen widerspenstige Kinder oder Krankheiten und Unheil nichts nützt. Und so manch Armer hat zwar wenig Geld, doch führt er ein glückliches und zufriedenes Leben, weil er von seiner Familie geliebt und respektiert wird und seine Familie gesund ist.

Arme und Reiche gibt es und wird es weiterhin geben, denn Aḷḷāh hat im Diesseits die einen über die anderen gestellt. Doch wenn die Reichen ihre Almosen abgeben, gibt es für die Armen keinen Grund, etwas gegen die Reichen zu empfinden. Vielmehr werden sie für die Reichen beten.

Durch die Entrichtung der Zakah finden unter den Muslimen keine Diebstähle statt, die aus Armut entspringen, wozu manche sich deshalb sonst gezwungen sehen.

Die islamische Gesetzgebung (Scharia) geht einen Mittelweg zwischen dem Kapitalismus, bei dem das Kapital fast angebetet wird und der Arme ungerecht behandelt wird, und dem Kommunismus, der dem Kapital keinen Wert zugesteht und die Reichen ungerecht behandelt.

Aḷḷāh selbst hat den Armen und Bedürftigen einen Anteil des Besitzes der Reichen bestimmt, denn schließlich ist Er Derjenige, Dem alles gehört.

So ist es. Und hätte Aḷḷāh gewollt, dass wir unser gesamtes Vermögen abgeben, so müssten wir es tun.

Anzahl Seiten: 162

Verlag : Darulkitab Verlagshaus

ISBN: 978-3-9811068-6-2

Ausgabe: 1

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