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Kapitel: Gutes gebieten und Schlechtes verbieten |
Abu Said al-Khudri (r) überliefert, dass der Prophet (s) sagte: "Der beste Dschihad ist ein wahres Wort zu einem ungerechten Herrscher." (Abu Dawud und At-Tirmidhi) Nach At-Tirmidhi ist dies ein guter Hadith (hasan). [Riyad us-Salihin Nr. 194] | Abu Abdullah Tariq ibn Schihab al-Badschali (r) erzählte: Während der Prophet (s) gerade eine Reise fortsetzen wollte und seinen Fuß in den Steigbügel setzte, erkundigte sich ein Mann bei ihm, welche Art von Dschihad die beste sei. Er sagte: "Ein wahres Wort zu einem ungerechten Herrscher." (An-Nasai) Dieser Hadith ist zuverlässig überliefert (isnad sahih). [Riyad us-Salihin Nr. 195] | Es berichtet Ibn Mas’ud (r), dass der Gesandte Allahs (s) sagte: "Der allererste Fehler, der unter den Juden gemacht wurde, war, dass einer von ihnen, als er einen anderen traf, begann zu sagen: 'Fürchte Allah und unterlasse, was du tust, da es ungesetzlich ist.' Als er den Fehlgehenden jedoch am nächsten Tag traf und keine Verhaltensänderung festzustellen war, sagte er nichts zu ihm. Und nichts hinderte ihn, mit ihm zu essen, zu trinken und in seiner Gesellschaft zu sitzen. So also kehrte Allah die Herzen dieser ab, wegen ihres Beisammenseins mit anderen (mit schlechtem Herzen)." Dann rezitierte der Prophet (s): "Verflucht wurden die Ungläubigen unter den Kindern Israels durch die Zunge Davids und Jesu, des Sohnes der Maria. Dies, weil sie sich widersetzten und (Gottes Gesetze) immer wieder übertraten. Sie pflegten einander nicht vom unrechten Tun abzuhalten. Schlecht ist fürwahr, was sie zu tun pflegten. Du siehst, (wie) viele von ihnen sich denen zuwenden, die ungläubig sind. Schlecht ist fürwahr, was sie für sich selbst vorausgeschickt haben, so dass der Unwille Allahs über sie gekommen ist und sie in ihrer Strafe verweilen werden. Wenn sie nur an Allah und an den Propheten und an das geglaubt hätten, was ihm offenbart worden ist, dann hätten sie sie nicht zu Freunden genommen. Doch viele von ihnen sind sündig." (Sure 5:78-81). Weiterhin sagte er (s): "Gewiss ist es nicht so, wie ihr denkt: Bei Allah, ihr werdet das Gute gebieten und das Üble verbieten und den Übertretern die Hand festhalten und sie überreden, gerecht zu handeln, und sie zur Gerechtigkeit anhalten, damit Allah euch nicht zusammen mit anderen strafen und wie sie (die Juden) verfluchen wird." (Abu Dawud und At-Tirrnidhi) Nach At-Tirmidhi ist dies ist ein guter Hadith (hasan). Die zitierte Fassung stammt von Abu Dawud. Die Version bei At-Tirmidhi lautet: Der Prophet (s) sagte: "Als das Volk Israel sich in Sünde verstrickte, versuchte es zunächst seine Gelehrten zurückzuhalten, doch niemand achtete auf sie. Seine Gelehrten gesellten sich schließlich auch zu ihm, und aßen und tranken mit ihm zusammen. Also ließ Allah ihre Herzen denen der anderen gleich werden, und sie wurden alle verflucht; durch David und Jesus, den Sohn der Maria, weil sie ungehorsam waren und sich Ausschweifungen hingaben." Der Prophet (s) setzte sich, nachdem er zuvor gelegen hatte, auf und sagte: "Bei Dem, in Dessen Händen mein Leben ist, bis ihr sie dazu bringt, gerecht zu handeln." [Riyad us-Salihin Nr. 196] | Abu Bakr as-Siddiq (r) sagte (zu den Anwesenden): "Oh ihr Menschen, ihr lest den Qur’anvers: "Oh ihr Gläubigen, ihr seid nur für euch selbst verantwortlich. Wer irregeht, kann euch keinen Schaden zufügen, solange ihr (selbst) rechtgeleitet seid. Zu Allah wird euer aller Rückkehr sein. Dann wird Er euch Kunde davon geben, was ihr zu tun pflegt." (Sure 5:105) Und ich habe gewiss den Gesandten Allahs (s) sagen hören: 'Wenn die Leute jemanden unrecht handeln sehen und ihn nicht davon zurückhalten, ist es nur gerecht, wenn Allah sie alle straft.'" (Abu Dawud, An-Nasai und At-Tirmidhi) Dieser Hadith ist zuverlässig überliefert (isnad sahih). [Riyad us-Salihin Nr. 197] | |
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