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Sahīh al-Buchārī (arabisch صحيح البخاري, DMG Ṣaḥīḥ al-Buḫārī) von Imam Muḥammad ibn Ismāʿīl al-Buchārī (gest. 870). Der korrekte Werktitel ist al-Dschāmiʿ as-sahīh / الجامع الصحيح / al-Ǧāmiʿ aṣ-ṣaḥīḥ / ‚Das umfassende Gesunde‘. Das Werk steht an erster Stelle der kanonischen sechs Hadith-Sammlungen und genießt bis heute im Islam höchste Wertschätzung. Hinsichtlich seiner Autorität steht es hier direkt hinter dem Koran.

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Hadith-Nr.:
Anzahl der Ahadith: : 49   |   Angezeigt: : 31-40   |    Al-Buchari Index


كِتَاب الْجِهَادِ وَالسِّيَرِ
Vom Jihad und Leben des Propheten (Allahs Segen und Heil auf ihm)


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Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: „Tufail Ibn `Amr Ad-Dausyy und seine Leute kamen zum Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, und sagten: „O Gesandter Allahs, der Stamm Daus ist wahrlich in Ungehorsam verfallen und verhält sich nur ablehnend, so richte zu Allah ein Bittgebet gegen ihn!“ Jemand sagte: „Nieder mit den Daus!“ und der Prophet sagte (dagegen): „O Allah, führe die Daus zum rechten Weg und bringe sie zu uns zurück.“

[Sahih al-Buchari, Kapitel 50/Hadithnr. 2937]



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Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: „Als der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, an die Byzantiner schreiben lassen wollte, wurde ihm gesagt, dass diese kein Schreiben lesen wollten, das nicht mit einem Siegel versehen sei. Da nahm sich der Prophet einen Siegelring aus Silber - als ob ich heute noch dessen Glanz in seiner Hand sähe - und er ließ darauf gravieren: „Muhammad Rasulu-llah (= Muhammad der Gesandte Allahs).““

[Sahih al-Buchari, Kapitel 50/Hadithnr. 2938]



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`Abdullah Ibn `Abbas berichtete: „Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, schickte durch Boten ein Schreiben an Chosro (den König von Persien) über den Gouverneur von Bahrain, von dem er verlangte, dass er dieses wiederum an Chosro weiterleite. Als Chosro dieses Schreiben las, zerriss er es. ... Da sprach der Prophet ein Bittgebet gegen sie (die Perser), dass sie in vollkommener Weise zerstreut werden mögen.“*

(*Dieses Bittgebet fand zwischen 634 und 651 seine Erfüllung durch die Eroberung Iraks und Persiens. Die Schlacht bei Al-Qadisiyya, die Eroberung Al-Mada'ins (636), die Schlacht bei Nahawand (642) und abschließend der Tod Yezdegerds (651) haben tatsächlich - wie der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, erbat - die Perser in vollkommener Weise zerstreut. Vgl. dazu Hadith Nr. 3027)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 50/Hadithnr. 2939]



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Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: „Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, pflegte - wenn er einen Angriff wider den Gegner zu unternehmen beabsichtigte - den Angriff erst am Morgen zu beginnen. Wenn er dort den Gebetsruf hörte, sah er davon ab, und wenn er keinen Gebetsruf hörte, stürmte er nach dem Morgengebet. Demnach kamen wir (zum Angriff) in Chaibar in der Nacht an.“

[Sahih al-Buchari, Kapitel 50/Hadithnr. 2943]



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Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Mir wurde der Befehl erteilt, dass ich gegen die Menschen solange kämpfen soll, bis sie sagen: „la ilaha illa-llah (= kein Gott ist da außer Allah).“ Wer dann dies sagt, der rettet sein Leben und Vermögen vor mir, es sei denn, dass er gegen das Recht verstößt und die Abrechnung mit ihm ist (letzten Endes) Allah überlassen. ...“

(Vgl. dazu Hadith Nr. 0025)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 50/Hadithnr. 2946]



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`Abdullah Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: „Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, verbot*, dass einer mit dem Qur`an in das Land des Feindes einreist.“

(*Die Hadith -Gelehrten sind der Meinung, dass es sich bei diesem Verbot u. a. um den Schutz der einzelnen, wehrlosen Menschen handelt, die durch das Tragen des Buches Allahs als Muslime erkannt und vom Feind angegriffen oder diskriminiert werden könnten)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 50/Hadithnr. 2990]



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Ibn `Umar berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Wenn die Menschen wüßten, was ich über die Einsamkeit weiß, so würde kein Reiter in der Nacht allein reisen.“

[Sahih al-Buchari, Kapitel 50/Hadithnr. 2998]



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`Abdullah Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: „Ein Mann kam zum Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, und bat ihn um Erlaubnis dafür, den Dschihad unternehmen zu dürfen. Der Prophet fragte ihn: „Sind deine Eltern am Leben?“ Der Mann sagte: „Ja“ und der Prophet entgegnete: „Dann unternehme den Dschihad bei ihnen!“*

(*d.h.: setze dich zu ihrem Wohlsein ein. Vgl. die diesbezüglichen Bestimmungen in der 17. Sura Al-'Isra', Vers 23)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 50/Hadithnr. 3004]



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Ibn `Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, dass er den Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, folgendes sagen hörte: „Kein (fremder) Mann darf sich mit einer (fremden) Frau in Zweisamkeit zurückziehen und eine Frau darf nur mit einem Mahram* reisen.“ Ein Mann stand auf und sagte: „O Gesandter Allahs, ich habe mich zur Teilnahme an den Schlachten von Soundso und Soundso gemeldet, und meine Frau ist bereits als Pilgerin aufgebrochen!“ Der Prophet sagte zum ihm: „Gehe (ihr nach) und vollziehe die Pilgerfahrt mit deiner Frau!“

(* Mahram ist ein Mann aus dem Personenkreis, aus dem die Heirat mit der Frau ausgeschlossen ist, wie Vater, Bruder, Onkel, Sohn, Enkel usw.)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 50/Hadithnr. 3006]



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`Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: „Eine Frau wurde in einer Schlacht, die der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, unternahm, tot aufgefunden. Und der Gesandte Allahs verabscheute das Töten von Frauen und Kindern.“

(Siehe Hadith Nr.3015)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 50/Hadithnr. 3014]



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