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Sahīh al-Buchārī (arabisch صحيح البخاري, DMG Ṣaḥīḥ al-Buḫārī) von Imam Muḥammad ibn Ismāʿīl al-Buchārī (gest. 870). Der korrekte Werktitel ist al-Dschāmiʿ as-sahīh / الجامع الصحيح / al-Ǧāmiʿ aṣ-ṣaḥīḥ / ‚Das umfassende Gesunde‘. Das Werk steht an erster Stelle der kanonischen sechs Hadith-Sammlungen und genießt bis heute im Islam höchste Wertschätzung. Hinsichtlich seiner Autorität steht es hier direkt hinter dem Koran.

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Hadith-Nr.:
Anzahl der Ahadith: : 20   |   Angezeigt: : 11-20   |    Al-Buchari Index


كِتَاب فَضَائِلِ أَصْحَابِ النَّبِيِّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَ سَلَّمَ
Die Vorzüglichkeit der Prophetengefährten


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Sa`d Ibn Abi Waqqas erzählte von seinem Vater, dass dieser berichtete: „`Umar Ibn Al-Chattab bat um Einlaß beim Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, während Frauen aus dem Stamm Quraisch bei ihm waren, die mit ihm sprachen und ihn mit Fragen überhäuften. Ihre Stimmen waren lauter als seine Stimme. Als `Umar Ibn Al-Chattab um Einlaß bat, standen die Frauen auf und legten ihre Schleier in aller Eile an. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, erlaubte ihm dann den Eintritt. Als `Umar eingetreten war, fand er den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, lachend vor. Er sagte zu ihm: „Allah möge dich immer fröhlich sein lassen, o Gesandter Allahs.“ Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Ich war erstaunt über diese Frauen, die sich mir gegenüber befanden! Als sie deine Stimme hörten, hatten sie es eilig, den Schleier anzulegen!“ `Umar sagte: „Dir steht das Recht eher zu, dass sie vor dir Ehrfurcht haben sollen, o Gesandter Allahs!“ Darauf richtete `Umar sein Wort an die Frauen und sagte: „Ihr seid euch selbst euer eigener Feind! Empfindet ihr mir gegenüber Ehrfurcht und gegenüber dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, empfindet ihr keine?“ Die Frauen erwiderten: „ Jawohl, du bist - im Gegenteil zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, - grob und rauh!“ Darauf sagte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm: „Es ist so, o Sohn des Al-Chattab. Bei Dem, in Dessen Hand mein Leben ist, Satan wird dich nie auf einem Wege gehen sehen, ohne daß er einen anderen Weg einnimmt als den deinen!“

( Siehe Hadith Nr. 3655 und 3656)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 56/Hadithnr. 3683]



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Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: „Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, ging den Berg Uhud hinauf und in seiner Begleitung waren Abu Bakr, `Umar und `Uthman. Da bebte der Berg unter ihnen und der Prophet schlug mit seinem Fuß darauf und sagte: „Sei ruhig Uhud! Denn auf dir befindet sich niemand, außer einem Propheten, einem Wahrhaftigen (Siddiq*) und zwei Märtyrern**!“

(*Ein Beiname für Abu Bakr.
[Sahih al-Buchari, Kapitel 56/Hadithnr. 3686]



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Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: „Ein Mann fragte den Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, und sagte: „Wann ist die Stunde?“ Der Prophet sagte: „Und was hast du für sie vorbereitet?“ Der Mann sagte: „Nichts, außer, dass ich Allah und Seinen Gesandten, Allahs Segen und Heil auf ihm, liebe!“ Der Prophet sagte: „Du wirst mit dem sein, den du liebst!“ Wir (Muslime) haben uns noch nie über so etwas gefreut, wie über diese Aussage des Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, welche lautet: "Du wirst mit dem sein, den du liebst". Ich liebe doch den Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, und ich liebe auch Abu Bakr und `Umar, und ich hoffe, dass ich auf Grund dieser Liebe mit ihnen sein werde, auch dann, wenn ich nicht soviel geleistet habe, wie sie geleistet haben.“

(Siehe Hadith Nr. 3655 und 3656)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 56/Hadithnr. 3688]



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Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Wahrlich, es gab schon Menschen vor euch, zu denen gesprochen wurde*. Wenn sich einer von diesen in meiner Umma befindet, dann ist es `Umar.“ ...Sa`d fügte der Aussage von Abu Huraira hinzu, dass der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Wahrlich, es gab schon vor euch Menschen unter den Kindern Israels, zu denen gesprochen wurde, ohne daß sie Propheten waren. Wenn sich einer von diesen in meiner Umma befindet, dann ist es `Umar.“

(*D.h., dass die Engel mit ihnen sprachen. Siehe ferner Hadith Nr. 3469, 3655f. und das Buch von Halid ünal mit dem Titel "Al-Faruq `Umar Ibn Al-Chattab (r.), Islamische Bibliothek, Köln)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 56/Hadithnr. 3689]



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Ibrahim Ibn Sa`d berichtete von seinem Vater, dass dieser sagte: „Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte zu `Alyy*: „Bist du damit zufrieden, dass du mir gegenüber die Stellung einnimmst, die einst Harun (Aaron) gegenüber Musa (Moses) einnahm?“

(*`Alyy Ibn Abi Talib, Allahs Wohlgefallen auf ihm (656-661), der vierte Kalif des Islam, Vetter des Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, und Gatte seiner Tochter Fatima, siehe ferner Hadith Nr.3714)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 56/Hadithnr. 3706]



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Al-Maisur Ibn Machrama berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Fatima* ist ein Stück von mir! Wer sie zornig macht, der macht mich auch zornig.“

(*Fatima Bint Muhammad, Allahs Wohlgefallen auf ihr, Tochter des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, aus der Ehe mit seiner ersten Frau Chadidscha, Allahs Wohlgefallen auf ihr. Sie war das einzige Kind des Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, das seine Familie fortsetzte. Aus ihrer Ehe mit `Alyy Ibn Abi Talib, Allahs Wohlgefallen auf ihm (siehe Hadith Nr.3706) kamen ihre zwei Söhne Al-Hasan und Al-Husain zur Welt)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 56/Hadithnr. 3714]



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Sa`d*, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: „Ich bin der erste unter den Arabern, der einen Pfeil auf dem Weg Allahs geschossen hat. Wir brachen gewöhnlich mit dem Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, zum Kampf auf, und hatten nichts anderes zu essen als die Baumblätter. Unsere Darmausscheidungen hatten ähnlichkeit mit denen der Kamele und Schafe, bei denen die ausgeschiedenen Stücke (so trocken sind, dass sie) nicht zusammenkleben. Die Leute des Stammes von Banu Asad fingen an, mich wegen dem Islam zu rügen und warfen mir das Versagen vor.“ Diese Leute redeten sogar bei `Umar über ihn, indem sie sagten: „Er kann nicht einmal beten!“

(*Es handelt sich in diesem Hadith um Sa`d Ibn Abi Waqqas (etwa 574 - 653), Allahs Segen und Heil auf ihm, aus dem Stamm der Banu Zuhra, der die Onkellinie mütterlicherseits des Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, darstellt. Er ist einer der hervorragenden Heeresführer in der islamischen Geschichte und einer der zehn Gefährten des Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, denen die Aufnahme ins Paradies verheißen wurde. Er war in der Reihe der siebte gewesen, der zum Islam übertrat, und nahm seitdem fast an allen Kämpfen an der Seite des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, teil. 634 - 644 wurde er in der Amtszeit des 2. Kalifen `Umar Ibn Al-Chattab, Allahs Wohlgefallen auf ihm, mit dem Oberbefehl über die islamischen Streitkräfte betraut, die gegen die Perser entsandt wurden. Im Jahre 636 schlug er bei Al-Qadisiyya das stark überlegene persische Heer. Ein Jahr später nahm er die persische Hauptstadt Al-Mada`in ein. Er starb nach seiner Entsendung nach China, wo sich sein Grab in Kanton befindet. Vgl. Hadith Nr. 3650, 5412 und die Anmerkung dazu)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 56/Hadithnr. 3728]



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Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Für jedes Volk gibt es einen Treuhänder und unser Treuhänder - für dich meine Umma - ist Abu `Ubaida Ibn Al-Dscharrah.“*

(*Abu `Ubaida Ibn Al-Dscharrah, Allahs Wohlgefallen auf ihm (gest. 639), trifft in seiner verwandtschaftlichen Abstammung mit dem Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, den fünften Ahn. Er gehört zu den größten Heeresführern des Islam und einer der zehn Gefährten des Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, denen die Aufnahme ins Paradies verheißen wurde. 625 nahm er an der Seite des Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, an der Schlacht von Uhud teil, und als er merkte, dass der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, Verwundungen erlitten hatte, eilte zu ihm, ungeachtet der eigenen Gefahr, sofort zu Hilfe. In der Kalifatzeit von Abu Bakr, Allahs Wohlgefallen auf ihm, wurde er zum Oberbefehlshaber über das islamische Heer ernannt, das zum Kampf gegen die Byzantiner entsandt wurde. Nach der Einnahme von Damaskus wurde er 635 vom Kalifen `Umar Ibn Al-Chattab, Allahs Wohlgefallen auf ihm, zum Statthalter der eroberten Gebiete ernannt. Er starb während der Pestepidemie und wurde in Damaskus bestattet. Siehe Hadith Nr. 3473 und die Anmerkung dazu)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 56/Hadithnr. 3744]



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Suraqa Ibn Dschu`schum berichtete: „Es kamen zu uns die Boten der Ungläubigen aus dem Stamm Quraisch und gaben das Blutgeld bekannt, das jedem bezahlt werden solle, der den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, und Abu Bakr tötet oder gefangennimmt. Während ich mich in einer der Versammlungen meines Stammes der Banu Mudla? befand, kam ein Mann von ihnen zu uns und berichtete stehend folgendes, während wir da saßen: „O Suraqa, ich habe vor kurzem Personen wahrgenommen, die an der Küste vorbeizogen. Ich halte sie für Muhammad und seine Gefährten!“ Ich wußte, dass sie es waren, dennoch sagte ich zu ihm: „Sie sind es nicht gewesen denn du sahst nur den Soundso und den Soundso, die von hier vor unseren Augen aufbrachen.“ Ich blieb noch für eine Weile in der Versammlung, stand dann auf und ging anschließend in meine Wohnung. Ich befahl meiner Sklavin, meine Pferdestute hinter einen Hügel zu führen und dort auf mich zu warten. Ich nahm mein Schwert und ging vom Hinterhaus hinaus, lief dann den Hügel hinauf, das Tal hinunter und ritt anschließend auf meiner Stute. Ich ritt sehr schnell, bis ich ihnen nahe war. Da strauchelte die Stute, und ich fiel von ihr herab. Ich stand wieder auf und zog aus meinen Satteltaschen die Götzenfiguren, die ich auslegte, um die Weisung von ihnen zu erhalten, ob ich ihnen (dem Propheten und seinen Begleitern) Schaden zufügen sollte oder nicht. Das Vorzeichen kam mit einem Ergebnis, das entgegen meinem eigenen Wunsch war. Daraufhin handelte ich denoch gegen das Vorzeichen der Götzen und zog ihnen weiter nach, bis ich die Qur`an -Rezitation des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, ins Ohr bekam, wobei er nicht einmal umschaute, während Abu Bakr sich häufig umsah. Da sanken die Beine meiner Stute im Sand bis zu den Knien ein. Ich stieg dann ab und wurde heftig zu dem Tier, das sich doch aus dem Sand herausschaffte, und als es da stand, sah ich aus den Steckspuren seiner Vorderbeine eine Staubwolke wie eine Rauchsäule, die bis zum Himmel hinaufreichte. Ich nahm die Götzen wieder zu Hilfe, und das Vorzeichen kam mit dem Ergebnis, das ich mir nicht wünschte. Hier dann rief ich meinen Verfolgten zu und gab ihnen das Wort der Sicherheit. Sie blieben dann stehen, und ich ritt wieder auf meiner Stute, bis ich sie erreichte. Auf Grund der Hindernisse, die zwischen mir und ihnen zurückgelegt worden waren, hegte ich in meiner Seele, dass sich doch die Botschaft des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, durchsetzen würde. Ich sagte zu ihm: „Deine Leute haben ein Blutgeld für dich ausgesetzt!“ Ich teilte ihnen mit, was die Leute mit ihnen vorhatten. Ich bot ihnen Reiseproviant und andere Gegenstände an, die sie von mir weder angenommen noch um einen Teil davon gebeten hatten. Sie sagten nur: „Halte nur unsere Sache im geheim!“ Ich bat ihn (den Propheten) mir ein Schriftstück mit der Zusage über meine Sicherheit schreiben zu lassen, und er wies `Amir Ibn Fuhaira an, der dies auf einem Stück Leder schrieb. Danach zog der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, weiter.“ ... `Urwah Ibn Az-Zubair berichtete: „Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, traf auf dem Weg Az-Zubair, der mit einer Karawane von muslimischen Geschäftsleuten zusammen war, die sich auf der Rückreise aus Syrien befanden. Da bekleidete Az-Zubair den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, und Abu Bakr mit weißen Kleidungsstücken.Als die Muslime in Al-Madina davon hörten, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, von Makka aufbrach, pflegten sie täglich vormittags ins Freie hinauszugehen und auf ihn zu warten. Sie blieben solange, bis die Mittagshitze sie zwang, zurückzukehren. Dies geschah tagtäglich und die Wartezeit wurde immer länger. Als sie sich einmal in ihren Häusern aufhielten, stieg ein Jude aufs Dach eines hohen Gebäudes hinauf, um aus irgendeinem Grund Ausschau zu halten da erblickte er in der Ferne den Gesandten Allahs und seine Gefährten, deren Gestalten ab und zu in der Luftspiegelung verschwanden. Der Jude konnte dies nicht für sich behalten und rief mit aller Stärke seiner Stimme aus: „Ihr Araber! Da kommt euer Oberhaupt, auf das ihr wartet!“ Die Muslime machten mobil, trugen ihre Waffen und empfingen den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, als er noch im Freien weit entfernt war. Er führte sie dann in eine Richtung nach rechts, bis er sich mit ihnen beim Stamm von Banu `Amr Ibn `Auf niederließ. Dies geschah an einem Montag im Monat Rabi`u-l-Awwal .Da stand Abu Bakr für die Menschen auf, und der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, schwieg. Diejenigen, die von den Muslimen aus Al-Madina (Al-Ansar) kamen, und den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, nie zuvor gesehen hatten, grüßten zuerst Abu Bakr. Als aber die Sonne für den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, zu heiß wurde, begab sich Abu Bakr zu ihm, um ihn mit seinem Gewand gegen die Sonne zu schützen. Hier dann erkannten die Menschen die Person des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm.Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, blieb dann beim Stamm von Banu `Amr Ibn `Auf etwas mehr als zehn Nächte und baute anschließend die Moschee, die auf der Grundlage der Gottesfürchtigkeit errichtet wurde. Dort verrichtete der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, das Gebet. Danach ritt er auf seiner Kamelstute und zog zusammen mit den Menschen weiter, bis diese an der Stelle der (jetzigen) Moschee des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, anhielt und niederkniete, an der bereits einige der Muslime ihre Gebete zu verrichten pflegten. Seinerzeit wurde diese Stelle als Dattellager benutzt und gehörte Suhail und Sahl, zwei verwaisten Jungen in der Obhut von Sa`d Ibn Zurara.Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte - als sein Reittier dort niederkniete: „Hier - so Allah will - ist die Niederlassung.“ Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, rief dann die beiden verwaisten Jungen zu sich und bot ihnen den Kauf des Dattellagers an, um es als Moschee zu benutzen. Diese sagten: „Nein, wir schenken es dir, o Gesandter Allahs!“ Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, lehnte aber die Schenkung ab und erklärte sich nur für den Kauf bereit. Anschließend kaufte er es und baute dort eine Moschee. Während der Bauarbeiten fing der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, an, selbst mit den Leuten die Ziegel zu tragen und sagte währenddessen: „Diese Last ist nicht wie die Last eines Dattellagers! Denn diese ist bei unserem Herrn segensreicher und reiner. O Allah! Der wahre Lohn ist doch der Lohn des Jenseits, so sei gnädig mit den muslimischen Helfern von Al-Madina (Al-Ansar) und den muslimischen Auswanderern aus Makka (Al-Muha?ira bzw. Al-Muhadschirun) . ...“

[Sahih al-Buchari, Kapitel 56/Hadithnr. 3906]



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Abu Huraira berichtete: „Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Wenn zehn von den Juden an mich geglaubt hätten, hätten die Juden (allesamt) an mich geglaubt!“

[Sahih al-Buchari, Kapitel 56/Hadithnr. 3941]



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