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Sahīh al-Buchārī (arabisch صحيح البخاري, DMG Ṣaḥīḥ al-Buḫārī) von Imam Muḥammad ibn Ismāʿīl al-Buchārī (gest. 870). Der korrekte Werktitel ist al-Dschāmiʿ as-sahīh / الجامع الصحيح / al-Ǧāmiʿ aṣ-ṣaḥīḥ / ‚Das umfassende Gesunde‘. Das Werk steht an erster Stelle der kanonischen sechs Hadith-Sammlungen und genießt bis heute im Islam höchste Wertschätzung. Hinsichtlich seiner Autorität steht es hier direkt hinter dem Koran.

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Hadith-Nr.:
Anzahl der Ahadith: : 54   |   Angezeigt: : 21-30   |    Al-Buchari Index


كِتَاب تَفْسِيرِ الْقُرْآنِ
Die Erläuterung des Qur´an (Tafsir)


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Abu Bakra berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Wahrlich, die Zeit ist wiedergekehrt* wie am Tage, an dem Allah die Himmel und die Erde erschaffen hat: Das Jahr hat zwölf Monate, von denen vier geheiligt** sind. Drei davon folgen aufeinander, und zwar: Thu-l-qa´da, Thu-l-Hidscha und Al-Muharram dann RaDschab-Mudar, der zwischen Dschumada und Scha`ban *** ist.“

(*Es bezieht sich auf den Zeitpunkt nach der Eroberung von Makka durch den Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, dem der Kampf von Allah nur für eine bestimmte Zeitspanne erlaubt worden war.
**Die heiligen Monate stellen nach wie vor Schonzeiten für die Menschen dar, da während derer kein Kampf stattfinden darf. Dadurch erhalten die Menschen durch diese gnadenvolle Einrichtung des Schöpfers, eine Gelegenheit um ihre Interessen, wie der Vollzug der Pilgerfahrt und das Betreiben des gegenseitigen Handels, zu vollziehen, ohne jedoch, dass die Ehre einer verfeindeten Partei verletzt werden könnte.
***Der islamische Kalender hat folgende Ordnung für seine Monate: 1. Al-Muharram, 2. Safar, 3. Rabi`u-l-awwal, 4. Rabi`u-th-thaniyy (oder Rabi`u-l-achir), 5. Dschumada-l-ula, 6. Dschumada-th-aniya (oder Dschumada-l-achira), RaDschab bzw. RaDschab Mudar, 8. Scha`ban, 9. Ramadan, 10. Schawwal, 11. Thu-l-qa`da, 12. Thu-l-Hidscha . Jeder von ihnen hat - je nach Mondzyklus - entweder 29 oder 30 Tage. Das islamische Jahr ist damit ein Mondjahr, hat nur 354 Tage und wird ab der Auswanderung (Hidschra) des Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, von Makka nach Al-Madina gerechnet. Das erste Hidschra-Jahr begann am 16. Juli 622 nach Jesus, Allahs Friede auf ihm. Nach der islamischen Zeitrechnung verließ der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, Makka in der Nacht zum Donnerstag im Monat Rabi`u-l-awwal . Er verließ die Berghöhle des Bergs Thaur nach 5 Tagen und erreichte Al-Madina am 12. Tag desselben Monats, der sein Geburtstag und Sterbetag zugleich ist. Zu jenem Zeitpunkt waren bereits 13 Jahre seit seiner Entsendung vergangen, und zwar im Alter von 53 Jahren)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 58/Hadithnr. 4662]



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Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: „Als `Abdullah Ibn Ubayy starb, kam sein Sohn `Abdullah zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, und fragte, ob ihm der Prophet sein Hemd geben würde, in das er den Leichnam seines Vaters hüllen könnte. Und er gab ihm auch ein Hemd. Dann fragte der Sohn, ob der Prophet das Totengebet für seinen Vater verrichten würde. Da stand der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, auf, um für ihn das Gebet zu verrichten. Gleich darauf stand `Umar auf, packte den Propheten an seiner Kleidung und sagte: „Betest du für ihn, wo dein Herr dir verbot, das Totengebet für ihn zu verrichten?“ Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Wahrlich, Allah stellte es mir zur Wahl, indem Er (im Qur´an 9:80) sagte:"Ob du für sie um Verzeihung bittest oder nicht um Verzeihung bittest, oder ob du siebzigmal für sie um Verzeihung bittest, Allah wird ihnen niemals verzeihen ."Und ich werde für sie diese siebzigmal überschreiten.“ *`Umar sagte: „Er ist doch ein Heuchler!“ Anschließend verrichtete der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, doch das Totengebet für ihn, worauf Allah folgenden Qur´an - Vers (9:84) offenbarte: "Und bete nie für einen von ihnen, der stirbt, noch stehe an seinem Grab ...""(*Dies zeigt deutlich die menschliche Natur des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, und wie er sich mitleidig und mit voller Sorge um das Dasein der Menschen verhielt. Siehe auch Hadith Nr. 4139, 4671, 4907 und die Anmerkung dazu)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 58/Hadithnr. 4670]



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`Umar Ibn Al-Chattab, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: „Als `Abdullah Ibn Ubayy Ibn Salul starb, wurde der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, darum gebeten, das Totengebet für ihn zu verrichten. Als der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, zu diesem Zweck aufstand, sprang ich auf, und sagte zu ihm: „O Gesandter Allahs, betest du für Ibn Ubayy, wo er doch an jenem Tage soundso, soundso und soundso sagte?“ Ich wollte ihm doch das wiederholen, was er einst sagte. Da lächelte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, und sagte: „Halte dich von mir zurück, `Umar!“ Als ich aber ihm zuviel erzählte, sagte er: „Mir wurde dies zur Wahl gestellt, und ich habe die Wahl getroffen. Und wenn ich wüßte, dass ihm verziehen würde, wenn ich die siebzigmal überschritten hätte, so würde ich es tun.“ *Er verrichtete dann das Totengebet für ihn und ging weg. Eine kurze Zeit darauf wurden die beiden folgenden Qur´an -Verse aus der Surah Bara`a **(9:84 f.) offenbart:"Und bete nie für einen von ihnen, der stirbt, noch stehe an seinem Grab (denn) sie glaubten nicht an Allah und an Seinen Gesandten, und sie starben als Frevler ." Ich war doch erstaunt über meine Dreistigkeit gegenüber dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm.Allah und Sein Gesandter wissen doch besser Bescheid!“ (*Siehe auch Hadith Nr. 4139, 4670, 4907 und die Anmerkung dazu. **Ein weiterer Name für die neunte Surah, wo die Benennung auf Grund des ersten Verses erfolgte (Bara`a = Lossprechung))

[Sahih al-Buchari, Kapitel 58/Hadithnr. 4671]



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Samura Ibn Dschundub, Allahs Wohlgefallen auf ihm, sagte: „Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, berichtete uns folgendes: „Es kamen zu mir zwei Boten (von den Engeln) und schickten mich mit ihnen hin. Wir kamen in einer Stadt an, deren Häuser mit goldenen und silbernen Ziegeln gebaut waren. Wir wurden von Menschen empfangen, deren Gestalt aus zwei verschiedenen Hälften bestand: Die eine Hälfte ihrer Gestalt war so schön, wie man nie zuvor etwas Schöneres gesehen hatte und die andere Hälfte war so häßlich, wie man nie zuvor etwas Häßlicheres gesehen hatte. Meine beiden Begleiter sagten zu ihnen:"Geht dorthin und springt in diesen Fluß!" Sie sprangen ins Wasser und kehrten zu uns zurück, nachdem alles übel von ihnen verschwunden war, und sie zum schönsten Bild geworden waren. Die beiden sagten zu mir: "Dies ist das Paradies von `Adn (Eden), und hier wird dein Wohnort sein. Was aber diejenigen angeht, deren eine Hälfte schön und die andere Hälfte häßlich war, so sind sie diejenigen (Menschen) gewesen, die schlechte Taten mit guten Taten vermischt* hatten, und Allah bei der Abrechnung mit ihnen von der Strafe absah.“ (*Vgl. Qur´an 9:102)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 58/Hadithnr. 4674]



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Sa`id Ibn Al-Musayyab berichtete von seinem Vater, dass dieser folgendes sagte: „Als Abu Talib im Sterben lag, trat der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, ein, während bei ihm Abu Dschahl und `Abdullah Ibn Abu Umayya waren. Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Mein Onkel, sprich "la ilaha illa-llah (= kein Gott ist da außer Allah)", damit ich für dich bei Allah eine Rechtfertigung bringen kann.“ Da sagten Abu Dschahl und `Abdullah Ibn Abu Umayya: „O Abu Talib, willst du dich von dem Glauben des `Abdulmuttalib* abwenden?“ Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Ich werde für dich um Verzeihung flehen, solange mir deinetwegen kein Verbot (von Allah) erteilt worden ist!“ Darauf wurde folgender Qur´an -Vers (9:113) offenbart:"Es kommt dem Propheten und den Gläubigen nicht zu, für die Götzendiener um Verzeihung zu flehen, und wären es selbst ihre nächsten Verwandten, nachdem ihnen deutlich geworden ist, dass jene Bewohner der Hölle sind .""**(*Großvater des Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm. **Dieses Qur´anische Verbot löst viele Fragen bei den Muslimen aus, deren Eltern nicht zum Islam gehören bzw. als Nicht-Muslime gestorben sind. Sehr gern hätten unsere Brüder und Schwestern gewußt, ob sie Allah in diesem Fall um Barmherzigkeit für ihre toten Eltern bitten dürfen. Die Antwort lautet gemäß des obigen Qur´an-Verses (9:113): Nein! Denn nach ihrem Tod ist deren ganze Angelegenheit ihrem Schöpfer überlassen. Höchstens kann der Muslim den Qur´an -Vers 5:118 als gottesdienstliche Handlung rezitieren. Was aber die lebenden nicht-muslimischen Eltern angeht, so kann der Muslim Allah sooft um ihre Rechtleitung zum Islam bitten, solange sie am Leben sind. Vgl. Hadith Nr. 6208, 6561f.)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 58/Hadithnr. 4675]



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Abu Musa, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Wahrlich, Allah gewährt dem Frevler Aufschub. Wenn Er ihn aber anpackt, so kann dieser nicht mehr entkommen. So (sagt Allah im Qur´an -Vers 11:102):"Und so ist der Griff deines Herrn, wenn Er die Städte erfaßt, weil sie freveln. Wahrlich Sein Griff ist schmerzhaft, streng.""

[Sahih al-Buchari, Kapitel 58/Hadithnr. 4686]



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Al-Bara` Ibn `Azib berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Wenn der Muslim (nach seinem Tod) im Grab gefragt wird, so bezeugt er, dass kein Gott da ist außer Allah, und daß Muhammad der Gesandte Allahs ist. Dies geht aus dem folgenden Wort Allahs hervor:"Allah stärkt die Gläubigen mit dem fest gegründeten Wort, in diesem Leben wie im künftigen."* (*Qur´an -Vers 14:27)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 58/Hadithnr. 4699]



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Abu Huraira berichtete: „Dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, wurden während seiner Nachtreise (Isra´ *) nach Jerusalem zwei Trinkgefäße gebracht. Das eine von den beiden enthielt Alkohol, und das andere enthielt Milch. Der Prophet schaute die beiden an und nahm dann das Gefäß mit der Milch. Darauf sagte Gabriel zu ihm: „Alles Lob gebührt Allah, dass Er dich zu der natürlichen Veranlagung rechtgeleitet hat. Hättest du den Alkohol genommen, so wäre deine Umma irregegangen*!“ (*Die Irreführung wäre dann zustande gekommen, weil die Handlung des Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, zu einem Vorbild bzw. einem Gebot, also zu einer Sunnah gemacht wird. Hätte der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, das Trinkgefäß genommen, stünde dies in Widerspruch mit dem offenbarten Alkoholverbot im Qur´an. Vgl. Qur´an 17:1ff.)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 58/Hadithnr. 4709]



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Jabir Ibn `Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, dass er den Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, folgendes sagen hörte: „Als mich die Leute des Stammes Quraisch der Lüge bezichtigt hatten, begab ich mich zu dem Hi?r *, wo Allah das Stadtbild von Jerusalem vor mir öffnete, und ich dadurch begonnen hatte den Leuten alle dortigen Merkmale zu beschreiben, während ich meine Blicke auf die vor mir gebrachte Szene fixierte. ...“

(*Einst der Aufenthaltsplatz von Ismai`l, Allahs Friede auf ihm, an der nördlichen Wand der Ka`ba )

[Sahih al-Buchari, Kapitel 58/Hadithnr. 4710]



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Jabir Ibn `Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Wer sagt, wenn er den Gebetsruf hört: "Allahumma rabba-d-da`wati-t-tamma, wa-s-salati-l-qa´ima, `ati Muhammadan al-wasilata wa-l-fadila wa-b`athhu maqamam mahmudan allathi wa`ad-tah“*, dem wird meine Fürbitte am Tage der Auferstehung zuteil sein.“

(*D.h.: O Allah, Herr dieses vollkommenen Glaubens und des immerwährenden Gebets, gib Muhammad die Rangstellung und die Gnadenfülle, und erwecke ihn (am Tage der Auferstehung) zu einer ruhmvollen Stellung, die Du ihm zugesprochen hast. Vgl. dazu Hadith Nr. und die Anmerkungen dazu)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 58/Hadithnr. 4719]



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