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Sahīh al-Buchārī (arabisch صحيح البخاري, DMG Ṣaḥīḥ al-Buḫārī) von Imam Muḥammad ibn Ismāʿīl al-Buchārī (gest. 870). Der korrekte Werktitel ist al-Dschāmiʿ as-sahīh / الجامع الصحيح / al-Ǧāmiʿ aṣ-ṣaḥīḥ / ‚Das umfassende Gesunde‘. Das Werk steht an erster Stelle der kanonischen sechs Hadith-Sammlungen und genießt bis heute im Islam höchste Wertschätzung. Hinsichtlich seiner Autorität steht es hier direkt hinter dem Koran.

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Hadith-Nr.:
Anzahl der Ahadith: : 46   |   Angezeigt: : 11-20   |    Al-Buchari Index


كِتَاب الصَّلَاةِ
Das Gebet


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Anas Ibn Malik berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Wer immer wie wir betet, unsere Gebetsrichtung (Qibla) einnimmt und das Fleisch unserer geschlachteten Tiere ißt, der ist der Muslim, dem der Schutz Allahs und Seines Gesandten gewährleistet wird. So handelt nicht verräterisch hinsichtlich Allahs Schutz.“

[Sahih al-Buchari, Kapitel 8/Hadithnr. 391]



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Anas Ibn Malik berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Mir ist befohlen worden, dass ich die Menschen solange bekämpfe, bis sie sagen: „Kein Gott ist da außer Allah.“ Und wenn sie dies gesagt haben und beten, wie wir beten, unsere Gebetsrichtung (Qibla) einnehmen und die Opfertiere schlachten wie wir dies tun, so ist uns (Muslimen) die Verletzung ihres Bluts- und Eigentumsrechtes verboten - es sei denn, dass sie gegen das Recht verstoßen - und die Abrechnung mit ihnen wird nur von Allah gemacht.“

[Sahih al-Buchari, Kapitel 8/Hadithnr. 392]



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Anas berichtete von dem Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, ... und Maimun Ibn Siyyah fragte Anas Ibn Malik, indem er sagte: „O Abu Hamza, wann wird die Verletzung des Bluts- und Eigentumsrechtes eines Menschen verboten sein?“ Anas antwortete: „Wer immer bezeugt, dass kein Gott da ist außer Allah, unsere Gebetsrichtung (Qibla) einnimmt und betet, wie wir beten, und das Fleisch unserer Schlachttiere ißt, der ist der Muslim: Ihm stehen alle Rechte eines Muslims zu, und ihm werden alle Pflichten auferlegt, die jedem Muslim auferlegt sind.“

[Sahih al-Buchari, Kapitel 8/Hadithnr. 393]



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Abu Ayyub Al-Ansaryy berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Wenn ihr euch am Ort zur Verrichtung der Notdurft befindet, so stellt euch weder mit dem Gesicht noch mit dem Rücken zur Gebetsrichtung (Qibla), sondern zur östlichen oder westlichen Richtung.“ Abu Ayyub berichtete ferner: „Als wir nach Syrien kamen, fanden wir Aborte, die in Richtung Qibla gebaut worden waren so mußten wir uns von der Richtung geringfügig abweichend hinstellen und Allah um Vergebung bitten.“ ...(Das Erbitten um Vergebung bei Allah darf nicht unmittelbar an diesem Ort gesprochen werden, kann aber vor dem Eintritt oder nach dem Austritt vorgenommen werden)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 8/Hadithnr. 394]



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Al-Bara` Ibn `Azib, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: „Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, betete in der Regel sechzehn oder siebzehn Monate lang in Richtung Bait Al-Maqdis (= Jerusalem), während er es sehr gern gehabt hätte, wenn er in Richtung Ka`ba hätte beten dürfen. Dies war der Anlass, dass Allah den Vers „Wir sehen, wie dein Gesicht sich dem Himmel suchend zukehrt...“ (Qur`an 2:144) offenbarte. Auf Grund dessen verrichtete er das Gebet in Richtung Ka`ba. Jedoch die Toren unter den Menschen - und diese sind die Juden - sagten: „Was hat sie bewogen, sich von ihrer Qibla abzuwenden, nach der sie sich bisher gerichtet hatten?“ Sprich: „Allah gehört der Osten und der Westen Er leitet, wen Er will, zu einem geraden Weg.“ (Qur`an 2:142). Nach diesem Ereignis betete ein Mann mit dem Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, und als er nach dem Gebet wegging, kam er auf seinem Weg an Leuten von den Al-Ansar vorbei, die gerade dabei waren, das Nachmittagsgebet (`Asr) in Richtung Bait Al-Maqdis zu verrichten so sagte er zu ihnen, er bezeuge es, dass er mit dem Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, gebetet und dabei die Ka'ba -Richtung eingenommen habe. Dann fingen die Leute an, ihre Richtung so zu ändern, dass sie letzten Endes allesamt in Ka'ba -Richtung standen.“

[Sahih al-Buchari, Kapitel 8/Hadithnr. 399]



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Jabir berichtete: „Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, hatte sitzend auf seinem Reittier gebetet, gleichwohl welche Richtung es auch immer einnahm. Nur wenn er das Pflichtgebet verrichten wollte, stieg er ab und betete in Qibla -Richtung.“

[Sahih al-Buchari, Kapitel 8/Hadithnr. 400]



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Ibrahim berichtete von `Abdullah, der seinerseits sagte: „Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, betete „und ich weiß nicht“ (sagte Ibrahim), ob er das Gebet mit mehr oder weniger Rak`a verrichtete. Als er das Gebet mit dem Taslim beendet hatte, wurde ihm von den Leuten folgende Frage gestellt: „O Gesandter Allahs, ist im Gebet etwas Neues geschehen?“ Als der Prophet sich nach dem Grund dieser Frage erkundigte, sagten die Leute: „Du hast soundso gebetet!“ Darauf zog er seine Beine an sich, nahm die Qibla -Richtung ein, warf sich zweimal nieder und sprach anschließend den Taslim. Danach kam er mit dem Gesicht auf uns zu und sagte: „Wäre etwas Neues im Gebet geschehen, so hätte ich es euch von selbst mitgeteilt. Doch ich bin nur ein Mensch wie ihr*, der auch vergißt, wie ihr vergeßt. Wenn ich etwas vergesse, so erinnert mich daran. Wenn einer von euch über sein Gebet im Zweifel ist, der soll sich seiner Richtigkeit vergewissern: Er soll das Gebet mit der im Zweifel fehlenden Zahl von Rak`a beenden, den Taslim sprechen und anschließend zwei Niederwerfungen vollziehen.“ (* Siehe dazu Qur`an 18:110)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 8/Hadithnr. 401]



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`Abdullah Ibn `Umar berichtete: „Während sich die Leute beim Morgengebet (Subh) in (der Moschee von)Quba' befanden, kam jemand zu ihnen und sagte: „Auf den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, ist in dieser Nacht etwas vom Qur`an herabgesandt worden und ihm wurde darin befohlen, dass er die Ka'ba-Richtung einnehmen soll. Da nahmen die Leute diese Richtung ein, während ihre Gesichter kurz zuvor nach Palästina gerichtet waren so drehten sie sich nunmehr zur Ka'ba .“

[Sahih al-Buchari, Kapitel 8/Hadithnr. 403]



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Anas berichtete, dass der Prophet Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, Nasenschleim an der Qibla -Wand sah, und deshalb so entsetzt war, dass die Entsetzung auf seinem Gesicht erkennbar wurde. Er stand auf, kratzte diesen eigenhändig ab und sagte: „Wenn einer von euch im Gebet steht, führt er ein vertrauliches Gespräch mit seinem Herrn - und somit ist sein Herr zwischen ihm und der Qibla so soll keiner von euch nach vorne in Richtung Qibla spucken, sondern nach links oder unter seine Füße.“ Der Prophet nahm anschließend den Zipfel seines Kleides, spuckte (demonstrativ) hinein, legte seine Teile aufeinander und sagte: „Oder er macht es so! "*(*Dies war vor ca. 1400 Jahren der historische Beginn für die Verwendung des Taschentuchs. Was der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, demonstrierte, ist das, wie heutzutage das Benehmen feiner Menschen bei der Verwendung von Stoff- oder Zellstofftaschentüchern sein soll)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 8/Hadithnr. 405]



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`Abdullah Ibn `Umar berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, Nasenschleim an der Qibla -Wand sah, den er abkratzte, sich anschließend zu den Leuten begab und sagte: „Wenn einer von euch betet, der soll nicht in seine Gesichtsrichtung spucken denn Allah ist in seiner Gesichtsrichtung, wenn er sich im Gebet befindet.“

[Sahih al-Buchari, Kapitel 8/Hadithnr. 406]



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