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Riyadhu s-Salihin (arabisch رياض الصالحين, DMG Riyāḍu ṣ-Ṣāliḥīn ‚Gärten der Tugendhaften‘) von Imam an-Nawawī (1233–1278) ist eine Sammlung von Hadithen (Aussagen und Lebensweisen des Propheten Muhammad, Allahs Segen und Heil auf ihm) und enthält insgesamt 1896 Hadithe, die in 372 Kapitel aufgeteilt sind.

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Hadith-Nr.:
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باب ما يقول إذا نزل منزلاً
Das Bittgebet bei der Reiseunterkunft


عن خَولَة بنتِ حكيمٍ رَضي اللَّهُ عنها قالتْ : سمعْتُ رسول اللَّه صَلّى اللهُ عَلَيْهِ وسَلَّم يقولُ : «مَنْ نَزلَ مَنزِلاً ثُمَّ قال : أَعُوذُ بِكَلِمات اللَّهِ التَّامَّاتِ مِنْ شَرِّ مَا خَلَقَ ، لَمْ يضرَّه شَيْءٌ حتَّى يرْتَحِل مِنْ منزِلِهِ ذلكَ » رواه مسلم .

[ رياض الصالحين ؛ رقم الحديث ٩٨٢ ؛ رقم الكتاب ٨ ؛ رقم الباب ١٧٤ ]


Chaula bint Hakim, Allah habe Wohlgefallen an ihr, berichtete: Ich hörte den Gesandten Allahs, Allah segne ihn und gebe ihm Heil, sagen: „Wenn jemand in einer Unterkunft ankommt, und dann betet: „Ich nehme Zuflucht bei den vollendeten Worten Allahs vor dem Unheil dessen, was Er erschaffen hat”, dem wird nichts schaden, bis er jene Unterkunft verlassen hat.” (Überliefert bei Muslim)

[Riyadhu s-Salihin: Hadith-Nr. 982, Buch 8, Kapitel 174]


وعن ابن عمرو رَضي اللَّه عنهمَا قال : كانَ رسولُ اللَّهِ صَلّى اللهُ عَلَيْهِ وسَلَّم إذا سَافَرَ فَأَقبَلَ اللَّيْلُ قال : يَا أَرْضُ ربِّي وَربُّكِ اللَّه ، أَعُوذُ بِاللَّهِ مِنْ شرِّكِ وشَرِّ ما فِيكِ ،وشر ماخُلقَ فيكِ ، وشَرِّ ما يدِبُّ عليكِ ، وأَعوذ باللَّهِ مِنْ شَرِّ أَسدٍ وَأَسْودٍ ، ومِنَ الحيَّةِ والعقربِ ، وَمِنْ سَاكِنِ البلَدِ، ومِنْ والِدٍ وما وَلَد » رواه أبو داود .

[ رياض الصالحين ؛ رقم الحديث ٩٨٣ ؛ رقم الكتاب ٨ ؛ رقم الباب ١٧٤ ]


« والأَسودُ » الشَّخص ، قال الخَطَّابي : « وسَاكِن البلدِ » : هُمُ الجنُّ الَّذِينَ همْ سُكَّان الأرْضِ . قال : والبلد مِنَ الأَرْضِ مَا كان مأْوى الحَيوَانِ وإنْ لَمْ يَكنْ فِيهِ بِنَاء وَمَنازلُ قال : ويحتَمِلُ أَنَّ المراد « بِالوالِدِ » : إِبلِيسُ « وما ولد » : الشَّيَاطِينُ .


Ibn ʿUmar, Allah habe Wohlgefallen an beiden, berichtete: Wenn der Gesandte Allahs, Allah segne ihn und gebe ihm Heil, auf Reisen war und die Nacht anbrach, pflegte er zu sagen: „O Erde! Mein Herr und dein Herr ist (nur) Allah. Ich nehme meine Zuflucht zu Allah vor deinem Übel, dem Übel dessen, was auf dir läuft. Ich nehme meine Zuflucht zu Allah vor dem Übel eines Löwen und eines jeden schwarzen Tieres, vor der Schlange und dem Skorpion, vor den Bewohnern des Ortes und vor einem jeden Erzeuger und dem was er erzeugte.1” (Überliefert bei Abū Dāwūd)2

[Riyadhu s-Salihin: Hadith-Nr. 983, Buch 8, Kapitel 174]


1) Der Verfasser fügt hinzu: Mit den schwarzen Tieren können nach H̱aṭṭābī insbesondere auch große schwarze Schlangen gemeint sein. Bei den Bewohnern des Ortes oder des Landes kann es sich um die Ǧinn (Geisterwesen) handeln, nach anderer Meinung aber auch um die Tiere, die auf ihr Zuflucht finden, auch wenn sich auf ihr Gebäude und Wohnungen befinden. Bezüglich des Erzeugers meint H̱aṭṭābī, dass es sich bei ihm um Iblīs, dem Stammvater aller Teufel handelt, und bei dem, was er erzeugt, die einzelnen Satane als seine Nachkommen.
2) Abu Dawūd Nr. 2603: in seinem Isnād befindet sich az-Zubair ibn al-Wālid aš-Šāmī, der allein von ibn Ḥibbān als vertrauenswürdiger Gewährsmann beurteilt wird; trotzdem hat Ḥākim (II, 100) dieses Ḥadīṯ als authentisch (ṣaḥīḥ) eingestuft, dem aḏ-Ḏahabī zustimmt, während ibn Ḥaǧar es in Amāli al-Aḏkār als akzeptabel (ḥasan) einstuft. Muḥammad Nasruddīn al-Albānī kommentiert: In der Überliefererkette dieses Ḥadīṯs ist ein Mangel; also ein schwacher Hadith.

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