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Sahīh al-Buchārī (arabisch صحيح البخاري, DMG Ṣaḥīḥ al-Buḫārī) von Imam Muḥammad ibn Ismāʿīl al-Buchārī (gest. 870). Der korrekte Werktitel ist al-Dschāmiʿ as-sahīh / الجامع الصحيح / al-Ǧāmiʿ aṣ-ṣaḥīḥ / ‚Das umfassende Gesunde‘. Das Werk steht an erster Stelle der kanonischen sechs Hadith-Sammlungen und genießt bis heute im Islam höchste Wertschätzung. Hinsichtlich seiner Autorität steht es hier direkt hinter dem Koran.

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Hadith-Nr.:
Anzahl der Ahadith: : 13   |   Angezeigt: : 1-10   |    Al-Buchari Index


كِتَاب الْوَصَايَا
Das Testament


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Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Haltet euch fern von den sieben vernichtenden Sünden.“ Die Leute sagten: „O Gesandter Allahs, und welche sind diese? "Er sagte: „Diese sind: Die Beigesellung Allahs, die Zauberei, die Tötung eines Menschen, dessen Leben Allah unantastbar gemacht hat, es sei denn, dies geschehe nach dem Recht. Ferner das Verzehren der Zinsen, das Verzehren des Besitzes einer Waise, die Flucht am Tage der Schlacht und die Verleumdung der unbescholtenen, gläubigen und arglosen Frauen.“

[Sahih al-Buchari, Kapitel 49/Hadithnr. 2766]



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`Abdullah Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Es ist nicht richtig, dass ein Muslim, der etwas besitzt, über das er ein Vermächtnis machen soll, zwei Nächte verbringt, ohne daß er bei sich ein von ihm schriftlich niedergelegtes Testament aufbewahrt.“ (Vgl. Hadith Nr. 5022 und über die Erbschaft ab Hadith Nr. 6723 ff.)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 49/Hadithnr. 2738]



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`Amr Ibn Al-Harith, Schwager des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, und Bruder der ?uwairyya* Bint Al-Harith berichtete: „Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, hinterließ nach seinem Tod weder einen Dirham noch einen Dinar noch einen Sklaven noch eine Sklavin noch sonst etwas anderes, außer seiner weißen Pferdestute, seiner Waffe und einem Land, das er vorher zur wohltätigen Stiftung gemacht hatte.“ (*Gattin des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 49/Hadithnr. 2739]



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`Amir Ibn Sa`d berichtete, dass er von seinem Vater, Allahs Wohlgefallen auf ihm, folgendes hörte: „Ich war krank und der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, stattete mir einen Krankenbesuch ab. Ich sagte zu ihm: „O Gesandter Allahs, bitte Allah, dass Er mich nicht auf meinen Fersen umkehren läßt.“ Und er erwiderte: „Allah möge dich erhöhen und für andere Menschen nützlich machen.“ Ich sagte zu ihm: „Ich will ein Vermächtnis machen, habe aber eine Tochter, soll ich ihr die Hälfte (meines Vermögens) vermachen?“ Er sagte: „Die Hälfte ist viel!“ Ich erwiderte: „Dann ein Drittel davon!“ Der Prophet sagte: „Ein Drittel? Auch ein Drittel ist viel...“ Demnach vermachten die Menschen gewöhnlich ein Drittel, was als zulässig empfunden wurde.“

[Sahih al-Buchari, Kapitel 49/Hadithnr. 2744]



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Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: „Ein Mann sagte zum Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm: „O Gesandter Allahs, welcher Almosen (Sadaqa) ist am besten?“ Der Prophet antwortete: „Daß du Almosen gibst, während du noch gesund bist und auf deinen Besitz beharrst, den Reichtum erhoffst und die Armut fürchtest, und daß du nicht solange abwartest, bis die Seele kurz vor dem Verlassen des Körpers im Halse steckt, und du nunmehr sagst „für den Soundso soviel und für den Soundso soviel“ und in Wirklichkeit war es in der Tat für den Soundso (durch die Abgabe des Almosens) genausoviel gewesen.“

[Sahih al-Buchari, Kapitel 49/Hadithnr. 2748]



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Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: „Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, stand auf, als Allah, der Erhabene und Ruhmvolle den Qur`an -Vers „Und warne deine nächsten Verwandten...“ (26:214) offenbarte, und sagte: „Ihr Leute der Quraisch... rettet eure Seelen denn ich kann euch vor Allah nicht retten! O ihr Söhne des `Abd Manaf, ich kann euch vor Allah nicht retten! O `Abbas Ibn `Abdu-l-Muttalib, ich kann dich vor Allah nicht retten! O Safyya, Tante des Gesandten Allahs, ich kann dich vor Allah nicht retten! Auch du Fatima, Tochter des Muhammad, verlange von mir aus meinem Besitz, was du willst, aber vor Allah kann ich dich nicht retten!“

[Sahih al-Buchari, Kapitel 49/Hadithnr. 2753]



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Ibn `Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: „Die Mutter von Sa`d Ibn `Ubada, Allahs Wohlgefallen auf ihm, starb zu der Zeit, als er von ihr abwesend war. Er sagte zum Propheten: „O Gesandter Allahs, meine Mutter ist in meiner Abwesenheit gestorben. Würde es ihr etwas nützen, wenn ich etwas als Almosen an ihrer Stelle ausgebe?“ Der Prophet sagte: „Ja!“ Da sagte Sa`d: „Ich mache dich dafür zum Zeugen, dass ich die beiden Obstgärten von Al-Michraf als wohltätige Stiftung in ihrem Namen mache.“

[Sahih al-Buchari, Kapitel 49/Hadithnr. 2756]



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Ibn `Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: „Sa`d Ibn `Ubada, Allahs Wohlgefallen auf ihm, holte einen Rat bei dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, ein, indem er sagte: „Meine Mutter starb, bevor sie ihr Gelöbnis für ein Weihgeschenk (Nathr) erfüllt zu haben!“ Der Prophet sagte zu ihm: „Erfülle es an ihrer Stelle!“

[Sahih al-Buchari, Kapitel 49/Hadithnr. 2761]



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Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: „`Umar stiftete ein Gut von ihm zur Zeit des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, das aus Palmen bestand und Thamg genannt wurde. (Auf die Idee dieser Stiftung kam er, als er zum Propheten) sagte: „O Gesandter Allahs, ich erwarb ein Gut, das bei mir eine besondere Wertschätzung hat. Nun möchte ich es als Spende hergeben.“ Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Stifte den Grund und Boden davon mit der Bedingung, dass dieser weder verkauft noch verschenkt noch beerbt werden darf, sondern, dass nur der Ertrag davon ausgegeben wird.“ `Umar stiftete ihn dann, und diese seine Spende war als solche auf dem Weg Allahs für die Sklaven, die Armen, die Gäste, die Reisenden und die Verwandten. Es ist für den Verwalter des Gutes keine Sünde, wenn er auch davon seinen Lebensunterhalt bestreitet, oder einen Freund davon speist, der keine ungerechtfertigte Bereicherung beabsichtigt.“ (Siehe Hadith Nr.2772)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 49/Hadithnr. 2764]



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Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: „Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, kam nach Al-Madina und hatte keinen Diener. Da nahm Abu Talha mich bei der Hand und ging mit mir zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, und sagte: „O Gesandter Allahs, Anas ist bekannt als ein geschickter Junge! So nimm ihn auf in deinen Dienst.“ Da stand ich in seinem Dienst, sowohl auf der Reise als auch wenn er sich zu Hause aufhielt, und wenn ich etwas gemacht habe, stellte er mir nie die Frage: „Warum hast du es so gemacht?“ Und für etwas, das ich nicht gemacht habe, stellte er mir nie die Frage: „Warum hast du es nicht so gemacht?““

[Sahih al-Buchari, Kapitel 49/Hadithnr. 2768]



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