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Sahīh al-Buchārī (arabisch صحيح البخاري, DMG Ṣaḥīḥ al-Buḫārī) von Imam Muḥammad ibn Ismāʿīl al-Buchārī (gest. 870). Der korrekte Werktitel ist al-Dschāmiʿ as-sahīh / الجامع الصحيح / al-Ǧāmiʿ aṣ-ṣaḥīḥ / ‚Das umfassende Gesunde‘. Das Werk steht an erster Stelle der kanonischen sechs Hadith-Sammlungen und genießt bis heute im Islam höchste Wertschätzung. Hinsichtlich seiner Autorität steht es hier direkt hinter dem Koran.

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Hadith-Nr.:
Anzahl der Ahadith: : 54   |   Angezeigt: : 31-40   |    Al-Buchari Index


كِتَاب تَفْسِيرِ الْقُرْآنِ
Die Erläuterung des Qur´an (Tafsir)


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`Abdullah, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: „Während ich mit dem Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, in einem Palmenhain war, und er sich auf einen blattlosen Palmenzweig stützte, kamen einige Juden vorbei. Die einen von ihnen sagten zu den anderen: „Befraget Muhammad über die Seele!“ Ein anderer von ihnen sagte: „Was hegt bei euch Zweifel über ihn?“ Die anderen sagten: „Niemals werdet ihr von ihm das hören, was euch stutzig macht.“ Einige sagten: „Befraget ihn doch!“ Da stellten sie ihm die Frage über die Seele, und der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, schwieg für eine Weile und gab ihnen keinerlei Antwort. Ich wußte, dass er gerade dabei war, eine Offenbarung zu empfangen. Da trat ich anstandshalber einen Schritt von ihm zurück. Als die Offenbarung soweit war, rezitierte er:"Und sie befragen dich über die Seele . Sprich: „Die Seele ist eine Angelegenheit meines Herrn und euch ist vom Wissen nur wenig gegeben .““*

(*Qur´an-Vers 17:85 vgl. Hadith Nr. 7297 und die Anmerkung dazu)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 58/Hadithnr. 4721]



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Sa`id Ibn Dschubair berichtete: „Ich sagte zu Ibn `Abbas, dass Naufa Al-Bikalyy behauptete, Moses von den Kindern Israels sei nicht derselbe Moses gewesen, der die Geschichte mit dem Al-Chidr(1) gemeinsam hatte. Er erwiderte: „Er lügt, dieser Feind Allahs! Denn Ubayy Ibn Ka`b berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Moses stand eines Tages auf und hielt eine Rede vor den Kindern Israels. Einer fragte ihn: „Welcher Mensch weiß am meisten?“ Er (Moses) antwortete: „Ich!“ Da hielt ihm Allah diese äußerung vor, weil er das Wissen nicht auf Ihn bezog, und gab ihm anschließend ein: „Doch einer von Unseren Dienern, der sich an dem Zusammenfluß beider Meere aufhält, weiß mehr Bescheid als du. „Moses sagte: „Jawohl Herr! Wie komme ich dann zu ihm?““ Allah sagte zu ihm: „Nimm einen Fisch in einem Kübel mit und achte darauf, dass du dem Weg des Fisches nachgehst, (bis) wenn er dir abhanden kommt.“ Da begab sich Moses auf den Weg in Begleitung seines jungen Dieners Dschuscha` Ibn Nun, und sie trugen den Fisch bei sich. Als sie an einem Felsen ankamen, ließen sie sich nieder. Dort legte sich Moses hin und schlief ein. Am Unterteil des Felsens gab es eine Wasserquelle, welche „Quelle des Lebens“ heißt, deren Wasser alles wiederbelebt, was es berührt. Mit diesem Quellwasser kam der Fisch in Berührung und wurde beweglich er rutschte dann aus dem Kübel hinaus, nahm seinen Weg hin und schwamm im Meer(1). Als Moses wach wurde, sagte er zu seinem jungen Diener: „Bring uns unsere Speise(2)!“ Er empfand erst die große Anstrengung(2), nachdem er weitergegangen war, wie dies ihm vorgeschrieben war. Sein junger Diener sagte zu ihm: „Hast du nicht gesehen, dass ich den Fisch vergaß, als wir auf dem Felsen rasteten?(3)“ Da kehrten sie beide um und schritten auf ihren Spuren zurück(4). Sie sahen im Meer den Weg des Fisches wie eine offene Rinne. Dies war für den jungen Diener ein wundersames Ereignis(3) und für den Fisch ein einfacher Weg ins Meer hinaus(5). Als sie endlich am (anderen) Felsen ankamen, fanden sie einen Mann, der in einem Gewand gehüllt war.(6) Moses grüßte ihn mit dem Friedensgruß (Salam). Er erwiderte: „Der Friede möge in deinem Land herrschen!“ Moses sagte: „Ich bin Moses!“ Er fragte: „Bist du Moses der Kinder Israels?“ Moses sagte: „Ja!“ Dann sprach er zu ihm: „Darf ich dir folgen, auf daß du mich über das rechte Handeln belehrst, wie du gelehrt worden bist?(7)“ Al-Chidr sagte zu ihm: „O Moses, du besitzt wahrlich ein Wissen, das Allah dich gelehrt hat, und von dem ich keine Kenntnis besitze! Und ich besitze ebenfalls ein Wissen, das Allah mich gelehrt hat, und von dem du keine Kenntnis besitzt.“ Moses sagte: „Ich will dir doch folgen.“ Er sprach: „Nun gut! Wenn du mir folgen willst, so frage mich nach nichts, bis ich es dir von selbst erkläre!(8)“ So machten sich beide auf den Weg entlang der Küste. Da fuhr an ihnen ein Schiff vorbei, dessen Insassen Al-Chidr erkannten und dann ihn mit seinen Begleitern auf ihrem Schiff, ohne Beförderungslohn, mitnahmen. Als sie auf das Schiff gelangten, setzte sich ein Vogel auf eine Schiffskante nieder und tauchte seinen Schnabel ins Wasser. Da sagte Al-Chidr zu Moses: „Dein Wissen und mein Wissen und das Wissen aller Geschöpfe zusammen ist gegenüber dem Wissen Allahs nicht mehr als die Wassermenge, die am Schnabel des Vogels hängenblieb!“ Es dauerte dann nur eine kurze Weile, bis Al-Chidr ein Beil nahm und ein Loch ins Schiff schlug. Moses sagte zu ihm: „Es sind Leute, die uns ohne Lohn beförderten! Da machst du dich an ihr Schiff heran, und schlägst du dort absichtlich ein Loch ein, um ihre Insassen ertrinken zu lassen. Wahrlich, du hast etwas Schreckliches getan(9)“ So zogen sie weiter, bis sie einen Jüngling trafen, der mit seinen Kameraden spielte. Da packte ihn Al-Chidr am Kopf und schnitt ihm diesen ab. Moses sagte zu ihm: ""Hast du einen unschuldigen Menschen erschlagen, ohne daß (er) einen anderen (erschlagen hatte)? Wahrlich, du hast etwas Entsetzliches getan!(10)“ Al-Chidr sagte: „Habe ich dir nicht gesagt, du würdest es nimmer fertigbringen, bei mir in Geduld auszuharren?(11)“ ...So zogen sie weiter, bis sie zum Volk einer Stadt gelangten und von ihm Gastfreundschaft erbaten diese aber weigerten sich, sie zu bewirten. Nun fanden sie dort eine Mauer, die einzustürzen drohte, und er richtete sie mit einer Handbewegung von ihm auf. Moses sagte darauf zu ihm: „Wir kamen in dieser Stadt an, und ihre Bewohner haben uns weder Gastfreundschaft erwiesen noch etwas zu essen gegeben. Wenn du es gewollt hättest, hättest du die Belohnung dafür erhalten können!(12)“ Er sprach: „Dies bedeutet die Trennung zwischen mir und dir. Doch will ich dir die Bedeutung von dem sagen, was du nicht in Geduld zu ertragen vermochtest!13) „Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, setzte dann fort: „Wir wünschten es sehr, dass Moses sich geduldig verhalten hätte, damit er uns hätte berichten können, wie es mit den beiden weiterging!““

(Die im Text vorgekommenen Nummern weisen auf die Qur´an-Verse in der Surah 18, Al-Kahf (Die Höhle) hin, wobei die jeweiligen Verse wie folgt zu finden sind: 1) 60 ff., 2) 62, 3) 63, 4) 64, 5) 61, 6) 65, 7) 66, 8) 70, 9) 71, 10) 74, 11) 75, 12) 77, 13) 78)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 58/Hadithnr. 4727]



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Abu Huraira berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Wahrlich, der große dickleibige Mensch wird am Tage der Auferstehung mit einem Gewicht vortreten, das nicht einmal soviel wie das Gewicht einer Mücke ausmacht. Leset dann: „...und am Tage der Auferstehung werden wir ihnen kein Gewicht beimessen...““*

(*Qur´an -Vers 18:105)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 58/Hadithnr. 4729]



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Abu Sa`id Al-Chudryy, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Der Tod wird (am Tage des Jüngsten Gerichts) in der Gestalt eines weißen Schafbocks vorgeführt, und ein Rufer wird ausrufen: „O ihr Bewohner des Paradieses!“ Da werden sie Ausschau halten. Der Rufer wird sagen: „Kennt ihr dies?“ Sie werden antworten: „Ja! Das ist der Tod.“ Denn sie alle haben ihn ja gesehen. Der Rufer wird abermals ausrufen: „O ihr Bewohner des Höllenfeuers!“ Da werden sie Ausschau halten. Der Rufer wird sagen: „Kennt ihr dies?“ Sie werden antworten: „Ja! Das ist der Tod.“ Denn sie alle haben ihn ja gesehen. Danach wird er geschlachtet, worauf der Rufer sagen wird: „O ihr Bewohner des Paradieses! Nun ist es nur Ewigkeit, und den Tod gibt es nicht mehr. Und o ihr Bewohner des Höllenfeuers! Nun ist es nur Ewigkeit, und den Tod gibt es nicht mehr.“ Er (der Prophet) rezitierte dann: „Und warne sie vor dem Tag der Verbitterung, wenn alles entschieden werden wird, während sie (jetzt in dieser Welt) noch in Sorglosigkeit leben und immer noch nicht glauben.“ (Qur´an -Vers 19:39)

(Die Abschaffung des Todes nach diesem Hadith zeigt deutlich, dass es weder Sorge um das Verschwinden des Lebens der Wonne noch eine Erlösung aus dem Elend des Höllenfeuers geben wird. Die leidenden Menschen auf dieser Erde wissen wohl, dass der Tod, als Erlösung der guten Menschen von ihren Leiden, doch eine Gnade unseres Schöpfers darstellt. Die Information aus diesem Hadith ist eine Angelegenheit des Prophetentums und kann nicht von der Wissenschaft gegeben werden)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 58/Hadithnr. 4730]



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`A´ischa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, sagte: „Allah möge Sich der ersten Frauen unter den Auswanderern erbarmen, da sie - als Allah „... und dass sie ihre Tücher über ihre Kleidungsausschnitte ziehen...“ offenbarte* - Teile von ihren Unterröcken abgeschnitten, diese über den Kopf geworfen und ihre Gesichter damit bedeckt hatten.“

(*Qur´an -Vers 24:31. Siehe Hadith Nr. 4759)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 58/Hadithnr. 4758]



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`A´ischa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, sagte: „Als der Vers* "...und daß sie ihre Tücher über ihre Kleidungsausschnitte ziehen ... "offenbart wurde, nahmen die Frauen ihre Unterröcke, schnitten Teile davon am Rand ab, warfen diese dann über den Kopf und bedeckten damit ihre Gesichter.“

(*Qur´an -Vers 24:31. Siehe Hadith Nr. 4758)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 58/Hadithnr. 4759]



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Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: „Ein Mann sagte: „O Prophet Allahs, (wie ist es möglich,) dass der Ungläubige am Tage der Auferstehung auf seinem Gesicht geführt wird?“* Der Prophet antwortete: „Hat Der (Allah), Der ihn im Diesseits auf zwei Beinen laufen ließ, nicht die Macht dazu, ihn am Tage der Auferstehung auf seinem Gesicht laufen zu lassen?““

(*Vgl. Qur´an -Vers 25:34)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 58/Hadithnr. 4760]



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Ibn Abza berichtete: „Ibn `Abbas wurde über folgende Qur´an-Verse gefragt: „Und wer einen Gläubigen vorsätzlich tötet, dessen Lohn ist die Hölle...“* und „... und niemanden töten, dessen Leben Allah unverletzlich gemacht hat...“** bis „... außer denen, die bereuen und glauben...“*** und als ich ihn auch fragte, sagte er: „Als diese Verse offenbart wurden, sagten die Leute von Makka: „Wir maßten uns wahrlich Allah an und töteten das Leben, das Allah unverletzlich gemacht hat, es sei denn dem Recht nach. Und wir begingen auch Schändlichkeiten!“ Darauf offenbarte Allah „... außer denen, die bereuen und glauben und gute Werke tun denn deren böse Taten wird Allah in gute umwandeln und Allah ist ja Allverzeihend, Barmherzig.““***

(*Qur´an -Vers 4:93. **Qur´an -Vers 25:68. ***Qur´an -Vers 25:70)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 58/Hadithnr. 4765]



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Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: „Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Allah, Segensreich und Erhaben ist Er, sagte: „Ich habe für Meine rechtschaffenen Diener das vorbereitet, was weder ein Auge sah noch ein Ohr davon hörte noch als Herzenswunsch eines Menschen vorstellbar war.““ Leset darüber, wenn ihr wollt: „Doch niemand weiß, welche Augenweide für sie als Lohn für ihre Taten verborgen ist.“ (Qur´an -Vers 32: 17)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 58/Hadithnr. 4779]



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Ka`b Ibn `Udschra, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete:
„Die Leute sagten: „O Gesandter Allahs, was den Friedensgruß (Salam) für dich angeht, so haben wir es schon verstanden. Wie sieht dann das Gebet (As-Salah) für dich aus?“ Er sagte: „Sprechet: „Allahumma salli `ala Muhammad, wa-`ala ali Muhammad, kama sallaita `ala ali Ibrahim, innaka hamidum-madschid. Allahumma barik `ala Muhammad, wa-`ala ali Muhammad, kama barakta `ala ali Ibrahim, innaka hamidum-madschid.““*

(*= „;O Allah, schenke Muhammad Friede, und der Familie Muhammads, so wie Du auch der Familie Abrahams Friede geschenkt hast. Du bist ja der Lobenswürdige, der Rühmenswerte! O Allah, segne Muhammad und die Familie Muhammads, so wie Du auch die Familie Abrahams gesegnet hast. Du bist ja der Lobenswürdige, der Rühmenswerte!“ Vgl. auch Hadith Nr. 4798)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 58/Hadithnr. 4797]



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