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Sahīh al-Buchārī (arabisch صحيح البخاري, DMG Ṣaḥīḥ al-Buḫārī) von Imam Muḥammad ibn Ismāʿīl al-Buchārī (gest. 870). Der korrekte Werktitel ist al-Dschāmiʿ as-sahīh / الجامع الصحيح / al-Ǧāmiʿ aṣ-ṣaḥīḥ / ‚Das umfassende Gesunde‘. Das Werk steht an erster Stelle der kanonischen sechs Hadith-Sammlungen und genießt bis heute im Islam höchste Wertschätzung. Hinsichtlich seiner Autorität steht es hier direkt hinter dem Koran.

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Hadith-Nr.:
Anzahl der Ahadith: : 39   |   Angezeigt: : 1-10   |    Al-Buchari Index


كِتَاب الْأَطْعِمَةِ
Die Speise


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Ibn `Abbas berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Wenn einer von euch gegessen hat, der soll seine Hand nicht abwischen, ohne sie vorher abzulecken oder ablecken zu lassen.“

(Dieser kurze Hadith soll richtig verstanden werden denn es gibt Menschen, die ihre Hände einige Male während des Essens ablecken und weiterhin Brot und andere Speisen sowie Tafelgegenstände anfassen und dadurch den Ekel der Tischteilnehmer mit Recht erregen, weil hier die Hygiene nicht beachtet wird. Im Hadith wird auf die Tatsache hingewiesen, dass, wenn man mit dem Essen ganz fertig ist, für das man notwendigerweise (wie z. B. beim Verzehr von Grillhähnchen) seine Finger benutzt hat, seine vom Essen beschmierte Hand nicht direkt an der Kleidung oder an einem Tuch abwischt, ohne diese vorher durch ablecken, oder durch ableckenlassen, gesäubert zu haben denn - einem anderen Hadith zufolge - man weiß nicht, in welchem Teil seiner Nahrung sich der Segen befindet (Vgl. die beiden Hadithe Nr. 5454, 5455 und 5457). Was aber das ableckenlassen angeht, so sprechen die Gelehrten von einem Kind oder einem Tier, etwa einem Lamm oder Kätzlein, die während des Essens gefüttert werden könnten. Noch zu bemerken ist die Tatsache, dass die Papierservietten zur Zeit des Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, nicht bekannt waren. Siehe Hadith Nr. 5457)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 63/Hadithnr. 5456]



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Abu Musa Al-Asch`aryy, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Speist den Hungrigen, besucht den Kranken und lasset den Gefangenen (bzw. Sklaven) frei!“ ...(Es ist historisch bekannt, dass es zur Zeit des Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, überhaupt keine Gefängnisse gab)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 63/Hadithnr. 5373]



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Abu Huraira sagte: „Die Familie Muhammads, Allahs Segen und Heil auf ihm, konnte sich nicht von einer Nahrung über drei Tage hinweg sattessen, solange bis er starb!“

[Sahih al-Buchari, Kapitel 63/Hadithnr. 5374]



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`Umar Ibn Abu Salama berichtete: „Ich war noch ein Jüngling unter der Obhut des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, und während des Essens ließ ich meine Hand auf der Eßplatte ziellos wandern. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte dann zu mir: „Du Jüngling, spreche den Namen Allahs, benutze deine Rechte beim Essen, und iß das, was gerade vor dir ist.“ Seitdem ist das stets zu meiner Eßgewohnheit geworden.“

[Sahih al-Buchari, Kapitel 63/Hadithnr. 5376]



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Anas Ibn Malik berichtete: „Abu Talha sagte zu Umm Sulaim: „Ich habe die Stimme des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, gehört sie ist schwach und man kann ihm anmerken, dass er hungrig ist. Hast du etwas für ihn?“ Umm Sulaim brachte daraufhin einige Fladenbrote aus Gerste, nahm ein Schleiertuch von ihr, wickelte darin das Brot ein, steckte es unter mein Oberkleid, gab mir ein Stück davon und schickte mich zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm. Ich begab mich mit dem Brot zu ihm. Da fand ich den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, in der Moschee, zusammen mit den anderen Menschen. Ich blieb bei ihnen stehen, und der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte zu mir: „Hat dich Abu Talha geschickt?“ Ich sagte: „Ja!“ Er sagte: „Mit einem Essen?“ Ich sagte: „Ja!“ Da sagte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, zu denjenigen, die mit ihm waren: „Steht auf!“ Da ging er und ich ging den Menschen vor, bis ich bei Abu Talha ankam. Abu Talha sagte: „Du Umm Sulaim, der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, ist mit den Menschen zu uns gekommen, und wir haben nichts, das wir ihnen zu essen geben könnten!“ Sie sagte: „Allah und Sein Gesandter wissen es besser!“ Da ging Abu Talha hinaus, um den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, zu empfangen. Als Abu Talha mit dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, eintraten, sagte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm: „Bring her Umm Sulaim, was du hast!“ Sie gab ihm dann das Brot, und er ließ es in Stücke brechen. Und Umm Sulaim gab etwas Obstsaft hinzu, bis diese gut getränkt waren. Dann sprach der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, ein (Bittgebet aus,) was er nach dem Willen Allahs zu sprechen vermochte. Anschließend sagte er: „Laß zehn Leute eintreten!“ Da traten diese ein, aßen bis sie satt waren und gingen hinaus. Danach sagte er: „Laß noch zehn Leute eintreten!“ Da traten diese ein, aßen bis sie satt waren und gingen hinaus. Danach sagte er: „Laß noch zehn Leute eintreten!“ Da traten diese ein, aßen bis sie satt waren und gingen hinaus. Danach ließ er jeweils weitere zehn Leute eintreten, bis alle Leute aßen und satt wurden. Diese waren insgesamt achtzig Mann.“

[Sahih al-Buchari, Kapitel 63/Hadithnr. 5381]



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`Abdu-r-Rahman Ibn Abi Bakr, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: „Wir waren einhundertunddreißig Leute beim Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm. Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Hat jemand von euch etwas zu essen bei sich?“ Da meldete sich ein Mann, der ein Maß mit Mehl hatte. Der Prophet ließ dieses (zu Brot) kneten. In diesem Augenblick kam ein großer, ungepflegter Mann von den Götzendienern mit einigen Schafen vorbei, die er vor sich hertrieb. Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte zu ihm: „Sind diese zu verkaufen oder zu verschenken?“ Der Mann sagte: „Nein! Sie sind nur zu verkaufen.“ Der Prophet kaufte dann ein Schaf von ihm, das gleich vorbereitet wurde, und der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, veranlaßte, dass das gesamte Fleisch gegrillt wurde. Ich schwöre bei Allah, dass es keinen von den einhundertdreißig Leuten gab, der nicht von dem Fleisch ein Stück für sich abschnitt. Wer da anwesend war, dem hat der Prophet gegeben, und wer abwesend war, für den hat der Prophet ein Stück Fleisch beiseite gelegt und aufgehoben. Er ließ davon zwei große Töpfe machen, und wir alle aßen davon, bis wir satt waren. In den beiden Töpfen aber blieb noch etwas übrig, das ich dann auf das Kamel geladen habe.“ ...

[Sahih al-Buchari, Kapitel 63/Hadithnr. 5382]



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Qatada berichtete: „Wir waren bei Anas (auf Besuch) und bei ihm befand sich ein Mann, der das Brot backte. Anas sagte zu uns: „Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, hat zu keiner Zeit feines (dünnes) Brot oder gekochtes Fleisch gegessen, bis er Allah begegnete.“ (Siehe Hadith Nr.5386)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 63/Hadithnr. 5385]



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Qatada berichtete, dass Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, folgendes sagte: „Niemals habe ich davon Kenntnis genommen, dass der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, seine Speise allein in einem Eßteller zu sich nahm, feines (dünnes) Brot aß oder an einem Eßtisch saß.“ Daraufhin wurde Qatada gefragt: „Worauf haben die Leute das Essen dann serviert?“ Und er erwiderte: „Auf einem ausgebreiteten Tuch auf dem Boden.“ (Siehe Hadith Nr.5385)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 63/Hadithnr. 5386]



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Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Eine Mahlzeit für zwei Personen reicht aus für drei, und eine Mahlzeit für drei Personen reicht aus für vier.“ (Die Zufriedenheit mit einer Nahrung hängt nicht nur von der Menge ab, sondern auch von der inneren Einstellung des Menschen und vom Segen, den Allah dazu gibt. Eine für eine begrenzte Zahl von Personen vorbereitete Mahlzeit reicht vollkommen für noch mehr Personen aus, die hinzukommen, wenn sich die Menschen von Geiz und Egoismus befreien würden!)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 63/Hadithnr. 5392]



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Nafi` berichtete: „Ibn `Umar pflegte nicht zu speisen, bis ein Armer für ihn gesucht wurde, der mit ihm zusammen aß. Einmal ließ ich einen Mann eintreten, um mit ihm zu essen, und dieser Mann aß eine große Menge. Da sagte Ibn `Umar zu mir: „Du Nafi`, laß diesen Mann nicht wieder zu mir kommen denn ich hörte den Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagen: „Der Gläubige ißt mit einem einzigen Magen, und der Ungläubige ißt mit sieben Mägen."“

(Siehe Hadith Nr. 5394ff.)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 63/Hadithnr. 5393]



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