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Sahīh al-Buchārī (arabisch صحيح البخاري, DMG Ṣaḥīḥ al-Buḫārī) von Imam Muḥammad ibn Ismāʿīl al-Buchārī (gest. 870). Der korrekte Werktitel ist al-Dschāmiʿ as-sahīh / الجامع الصحيح / al-Ǧāmiʿ aṣ-ṣaḥīḥ / ‚Das umfassende Gesunde‘. Das Werk steht an erster Stelle der kanonischen sechs Hadith-Sammlungen und genießt bis heute im Islam höchste Wertschätzung. Hinsichtlich seiner Autorität steht es hier direkt hinter dem Koran.

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Hadith-Nr.:
Anzahl der Ahadith: : 90   |   Angezeigt: : 71-80   |    Al-Buchari Index


كِتَاب الْأَدَبِ
Gutes Benehmen (Adab)


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`Abdullah Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: „Der Prophet ging eines Tages an einem Mann vorbei, der seinem Bruder Vorhaltungen wegen seiner Schamhaftigkeit machte, indem er ihm sagte: „Du schämst dich doch!“ Und er meinte damit, dass er sich dadurch Schaden zufügte.Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte dann zu ihm: „Laß ihn denn die Schamhaftigkeit gehört zum Glauben!“

[Sahih al-Buchari, Kapitel 71/Hadithnr. 6118]



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Abu Sa`id berichtete: „Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, besaß mehr Schamhaftigkeit als eine Jungfrau, die sich in ihrem vertrauten Heim aufhält.“ *(*Und dennoch war er, Allahs Segen und Heil auf ihm, der tapferste aller Krieger und der kühnste aller Männer. Demnach verstehen wir Muslime, dass schamhaft zu sein, keinesfalls unmännlich ist)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 71/Hadithnr. 6119]



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Abu Mas`ud berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Zu dem, was die Menschen von den Worten des früheren Prophetentums verstanden haben, gehört der Satz: „Wenn du dich nicht schämst, so tue, was du willst!""

[Sahih al-Buchari, Kapitel 71/Hadithnr. 6120]



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`A´ischa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: „Ich pflegte mit Puppen zu spielen*, als ich mit dem Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, verheiratet war, und ich hatte einige Freundinnen, die auch mit mir spielten. Sie verhielten sich so, dass sie - wenn der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, kam - hinter die Vorhänge verschwanden. Er aber sprach zu ihnen so lieb und leise, dass sie weiter mit mir spielten.“ (*Manche Rechtsgelehrten gehen auf Grund dieses Hadith davon aus, dass Spielpuppen nur unter bestimmten Bedingungen erlaubt sein können, und dadurch nicht unter das Bilderverbot fallen. Zu diesen Bedingungen gehört, dass diese höchstens nur der damaligen primitiven Form und Machart entsprechen sollen, und zwar als gestopfter Stoff, der keinerlei feine Einzelheiten der Schöpfung aufweist. Spielpuppen, die heutzutage in den Kaufhäusern zum Kauf angeboten werden, sind auf Grund ihrer Beschaffenheit nicht unbedenklich: Die herrlichen Haarfarben, die beweglichen Wimpern und Augen, welche tränen und sich schließen können, die gelenkigen Arme und Beine, die Merkmale der Schamteile, die Wasser lassen, nebst, dass diese Puppen Laute von sich geben. Alle diese Feinheiten sprengen die Grenze des Erlaubten und greifen mit der technischen Entwicklung immer tiefer in die Schöpfung ein. Was das rechtliche Urteil angeht, so gibt es keinen Zweifel darüber, dass für den Hersteller eine derartige Herstellung von Puppen dem Bilderverbot nach Hadith Nr. 7042 unterliegt. Wenn diese aber von den Eltern käuflich erworben werden müssen, damit das Kind mit seinen Spielkammeraden gleichgestellt wird und keine psychischen Schäden erleiden soll, dann muß die Puppe den Strapazen der Kinderhände unbeschränkt ausgesetzt sein und auf keinen Fall als Ausstellungsstück auf einem Paradekissen in der Wohnung verherrlicht werden denn das Prinzip lautet, dass die Hebung oder die Verherrlichung des Bildes es verboten macht)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 71/Hadithnr. 6130]



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Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Der Gläubige darf nicht vom selben Loch zweimal gestochen* werden!“ (*Zum Glauben gehört, dass man die schlechte Erfahrung nur einmal macht, aus Schaden lernt und sich so klug verhält, dass er sich nicht von derselben Gefahrenquelle weitere Schäden zufügt)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 71/Hadithnr. 6133]



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Abu Schuraih Al-Ka`byy berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, der soll seinen Gast in gebührender Weise ehren. Sie ist ein Tag und eine Nacht, und die Bewirtung ist drei Tage.Und was darüber hinausgeht ist eine Sadaqa . Und ihm (dem Gast) ist es nicht erlaubt, sich bei ihm (dem Gastgeber) so lange aufzuhalten, bis er ihn in Verlegenheit bringt.“ ...(Siehe Hadith Nr. 6018 f., 6138 und die Anmerkung dazu)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 71/Hadithnr. 6135]



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Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, der soll seinem Gast Gastfreundschaft erweisen. Und wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, der soll die Bindung zu seiner Blutsverwandtschaft pflegen. Und wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, der soll Gutes sprechen oder schweigen.“ (Siehe Hadith Nr. 6018 f., 6135 und die Anmerkung dazu)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 71/Hadithnr. 6138]



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Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Es ist besser, dass der Bauch des einen von euch mit Eiter gefüllt wird, als mit Gedichtsversen.“ *

(*Der Hadith ist eine Anlehnung zum Qur´an-Vers 26:224ff. Die Dichtung ist ein Produkt der Phantasie und des literarischen Wortspiels, für das Wahrheit und Ernsthaftigkeit nicht unbedingt im Vordergrund stehen deshalb ist dieses eine unentbehrliche Grundlage für Lieder. Alles in allem lenkt es vom Wort des Schöpfers ab. Ein deutliches Beispiel dafür liefern die vielen Gedichte in der Bibel, die ohne Zweifel ein Produkt der menschlichen Illusion sind. Ein Beweis dafür ist im "Hoheslied", Kapitel 7 wie folgt anzutreffen: „Wie schön, wie hold bist du, Geliebte, du Wonnevolle! Wenn du dastehst, gleichst du der Palme und deine Brüste den Trauben. Ich dachte: Ich will die Palme ersteigen, will nach ihren Rispen greifen. Deine Brüste sollen mir sein wie Trauben und der Atem deiner Nase wie äpfel, und dein Mund wie köstlicher Wein, der meinem Gaumen sanft eingeht und Lippen und Zähne mir netzt ...“ Es fragt sich, was hat das mit Gotteswort und einer Offenbarung zu tun? Vgl. dazu Hadith Nr. 6489)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 71/Hadithnr. 6154]



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Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Wehe euch! Kehrt nicht nach mir zum Unglauben* zurück, indem die einen von euch die Nacken der anderen abschlagen.“ (Vgl. dazu Qur´an 3:103 und 8:63)

[Sahih al-Buchari, Kapitel 71/Hadithnr. 6166]



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Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Allah sagte: „Die Kinder Adams beschimpfen die Ewigkeit, und Ich bin die Ewigkeit. In Meinem Griff ist der (Zeit-)Wechsel von Nacht und Tag.“

[Sahih al-Buchari, Kapitel 71/Hadithnr. 6181]



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