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Das Sahīh Muslim (arabisch صحيح مسلم / ṣaḥīḥ Muslim) von Muslim ibn al-Haddschādsch (um 820 - 875) ist eine wichtige Hadith-Sammlung. Es gilt nach Sahīh al-Buchārī als das zuverlässigste Hadithbuch und ist eine der sechs kanonischen Hadith-Sammlungen. Ihr Kompilator war ein Schüler von Imam Muḥammad ibn Ismāʿīl al-Buchārī. Das Sahīh Muslim „umfasst 7275 Hadithe, d.h. ohne Wiederholungen 4000“.

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HADITH-NR.:
Anzahl der Ahadith: : 16   |   Angezeigt: : 11-20   |    Sahih Muslim Index


كِتَاب الْحُدُودِ
Das Buch des Strafrechts


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Der Hadith von `Abdullah Ibn Abu Aufa, Allahs Wohlgefallen auf ihm: Asch-Schaibany berichtete: Ich stellte `Abdullah Ibn Abu Aufa folgende Frage: Hat der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, die Steinigungsstrafe angewendet? Er entgegnete: Ja! Ich fragte ihn weiter: War das vor oder nach der Offenbarung der Sure An-Nur (Nr.24)? Er sagte: Ich kann mich nicht erinnern!

[Sahih Muslim, Hadithnr. 3214/Kapitel 29]



Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Ich hörte den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagen: Wenn die Sklavin von einem unter euch die Unzucht beging, und dies wurde klar, dann soll er ihr die Strafe verabreichen (einhundert Peitschenhiebe) und sie danach nicht mehr tadeln. Wenn sie wieder die Unzucht beging, soll er ihr noch einmal die Strafe verabreichen und sie danach nicht tadeln. Wenn sie die Unzucht zum dritten Mal beging, und dies wurde klar, soll er sie verkaufen, auch wenn sie nur gegen einen Strick aus Haar verkauft wird.

[Sahih Muslim, Hadithnr. 3215/Kapitel 29]



Der Hadith von Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm: Ein Mann, der Wein getrunken hatte, wurde dem Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, gebracht. Der Prophet verabreichte ihm etwa vierzig Peitschenhiebe mit zwei Palmzweigen (deren Blätter entrissen wurden).

[Sahih Muslim, Hadithnr. 3218/Kapitel 29]



Abu Burda Al-Ansary, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Ich hörte den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, folgendes sagen: Keinem wird eine Strafe von mehr als zehn Peitschenhieben verhängt, es sei denn, dass es sich um eine Straftat handelt, deren Strafe von Allah bereits festgesetzt wurde.

[Sahih Muslim, Hadithnr. 3222/Kapitel 29]



`Ubada Ibn As-Samit, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte zu uns in einer Versammlung: Leistet mir den Treueschwur, dass ihr Allah weder etwas zur Seite stellt, noch Unzucht begeht, noch stehlt, und dass ihr niemanden tötet, dessen Leben Allah unverletzt gemacht hat, außer wenn dies gemäß dem Recht Allahs geschieht. Wer von euch dies erfüllt, der hat seinen Lohn von Allah zu erwarten; und wer immer etwas davon begeht und dafür eine Strafe in dieser Welt erleidet, so gilt diese als eine Sühne dafür. Begeht einer aber eine Tat davon und wird von Allah vor der Öffentlichkeit geschützt, so ist das Urteil bei Allah: Wenn Er will, vergibt Er ihm, und wenn Er will, bestraft Er ihn.

[Sahih Muslim, Hadithnr. 3223/Kapitel 29]



Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Wenn ein Tier (ein frei weidendes Vieh) irgendeinen Schaden verursacht, obliegt seinem Besitzer keine Entschädigung. Wenn einer in einen Brunnen oder in ein Bergwerk fällt, obliegt dem Besitzer des Brunnens oder des Bergwerks keine Entschädigung. Das Fünftel soll in den Bodenschätzen entrichtet werden.

[Sahih Muslim, Hadithnr. 3226/Kapitel 29]



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