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Das Sahīh Muslim (arabisch صحيح مسلم / ṣaḥīḥ Muslim) von Muslim ibn al-Haddschādsch (um 820 - 875) ist eine wichtige Hadith-Sammlung. Es gilt nach Sahīh al-Buchārī als das zuverlässigste Hadithbuch und ist eine der sechs kanonischen Hadith-Sammlungen. Ihr Kompilator war ein Schüler von Imam Muḥammad ibn Ismāʿīl al-Buchārī. Das Sahīh Muslim „umfasst 7275 Hadithe, d.h. ohne Wiederholungen 4000“.

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Anzahl der Ahadith: : 56   |   Angezeigt: : 31-40   |    Sahih Muslim Index


كِتَاب الْجِهَادِ وَالسِّيَرِ
Das Buch des Jihad (Auszug für die Sache Allahs) und der Expeditionen


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Der Hadith von Al-Bara´, Allahs Wohlgefallen auf ihm Ein Mann fragte Al-Bara´: O Abu `Umara, seid ihr am Tag von Hunain geflohen? Er sagte: Nein. Bei Allah, der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, hat sich nicht gewendet. Aber junge voreilige Männer unter seinen Gefährten kamen unbewaffnet heraus. sie hatten keine Waffen. Sie trafen eine Gruppe von geübten (trefflichen) Werfern, denen selten ein Pfeil daneben ging. Diese Leute waren von Hawazin und Banu Nasr. Sie warfen diese jungen Männer heftig um, sie gingen kaum fehl. Da kehrten sie zurück zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, als er (der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm) auf seinem weißen Maultier war und Abu Sufyan Ibn Al-Harith Ibn `Abdel Mottalib ihn führte. Er stieg ab, bat (sie) um Beistand und sagte: Ich in der Prophet, es gibt keine Lüge Ich bin Ibn `Abdel Mottalib Dann stellte er sie in einer Reihe.

[Sahih Muslim, Hadithnr. 3325/Kapitel 32]



`Abdullah Ibn `Amr, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, hatte die Bewohner von At-Ta´if belagert, dabei konnte er sie nicht besiegen. Er sagte: Wir werden zurückkehren, InshaAllah (wenn Allah will). Seine Gefährten sagten: Werden wir zurückkehren, bevor wir sie erobert haben? Der Gesandte Allahs sagte ihnen: Stürzen sie sich in den Kampf? Denn stürzen sie sich in den Kampf, werden sie verletzt. Da sagte der Gesandte Allahs ihnen: Wir werden morgen zurückkehren. Sie werden sich darüber freuen. Da lächelte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm.

[Sahih Muslim, Hadithnr. 3329/Kapitel 32]



`Abdullah Ibn Mas`ud, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, zog in Makka ein, am Tage ihrer Eroberung, als dort dreihundertundsechzig Götzenfiguren um die Ka`ba aufgestellt waren. Er fing an, diese mit einem Baumast in seiner Hand zu schubsen, indem er sagte: [Quran 17:81] "Die Wahrheit ist gekommen, und das Falsche kann weder etwas erschaffen noch etwas zurückbringen." [Quran 34:49] Ibn Abu `Umar fügte hinzu: Am Tag der Eroberung (von Makka).

[Sahih Muslim, Hadithnr. 3333/Kapitel 32]



Al-Bara´ Ibn `Azib, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: `Ali Ibn Abu Talib schrieb das Dokument zu dem Friedensabkommen zwischen dem Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, und den Götzendienern am Tag von Hudaibiya. Er schrieb: Zu folgendem verpflichtet sich Muhammad, der Gesandte Allahs. Da riefen sie: Schreib nicht den Gesandten Allahs! Wenn wir wissen, dass du der Gesandte Allahs wärst, würden wir gegen dich nicht kämpfen. Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte zu `Ali: Streiche diese Worte raus! `Ali aber entgegnete: Nein! Das werde ich niemals tun! (Da griff) der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, (selbst nach dem Papier und) strich sie mit seiner eigenen Hand raus. Eine von den Götzendienern vorgebrachte Bedingung war, dass sich die Muslime in Makka nur drei Tage lang aufhalten durften. Dabei durften sie keine Waffen tragen, die nicht sicher in den Gulban verwahrt sind. Ich fragte Abu Ishaq: Was ist der Gulban? Er sagte: Sie sind die Scheiden und das, was in ihnen steht.

[Sahih Muslim, Hadithnr. 3335/Kapitel 32]



Der Hadith von Sahl Ibn Hunaif, Allahs Wohlgefallen auf ihm: Abu Wa´el berichtete: Sahl Ibn Hunaif stand am Tag von Siffin auf und sagte: Ihr Leute! Tadelt euch selbst! Wir waren mit dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, am Tag von Hudaibiya, wenn wir zum Kampf aufgefordert würden, würden wir kämpfen. Das war im Friedensvertrag zwischen dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, und den Götzendienern. `Umar Ibn Al-Khattab kam zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, und sagte: O Gesandter Allahs, sind wir nicht im Recht und sie im Unrecht? Er sagte: Ja doch! Er (`Umar) sagte: Treten unsere Gefallenen ins Paradies ein, während ihre ins Feuer eintreten? Er (der Prophet) sagte: Ja doch! Er (`Umar) sagte: Warum werden wir dem Mangel in unserer Religion nachgeben und zurückkehren, während Allah zwischen uns noch kein Urteil gefällt hat. Er (der Prophet) sagte: O Ibn Al-Khattab, ich bin der Gesandte Allahs und Allah wird mich nie allein hilflos lassen. Da stürzte `Umar zornig mit Ungeduld, kam zu Abu Bakr und sagte ihm: Sind wir nicht im Recht und sie im Unrecht? Er sagte: Ja doch! Er sagte: Treten unsere Gefallenen ins Paradies ein, während ihre ins Feuer eintreten? Er (Abu Bakr) sagte: Ja doch! Er (`Umar) sagte: Warum werden wir dem Mangel in unserer Religion nachgeben und zurückkehren, während Allah zwischen uns noch kein Urteil gefällt hat. Er (Abu Bakr) sagte: O Ibn Al-Khattab, er ist der Gesandte Allahs und Allah wird ihn nie allein hilflos lassen. So wurde der Quran auf den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, herabgesandt, bringend die frohe Botschaft des Sieges. Er sandte an `Umar und ließ ihn diese Verse lesen. Er sagte: O Gesandter Allahs, ist es ein Sieg? Er sagte: Ja. So war er fröhlich und kehrte zurück.

[Sahih Muslim, Hadithnr. 3338/Kapitel 32]



Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Der Quranvers Wahrlich, Wir haben dir einen offenkundigen Sieg beschieden, ... [Quran 48:1] wurde offenbart, als der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, aus Al-Hudaibiya zurückkam. Die Muslimen waren so traurig, als der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, die Opfertiere schlachtete (und damit sein Ihram beendete). Er sagte dann: Auf mich ist ein Vers herabgesandt worden, der mir lieber ist als alles in dieser Welt.

[Sahih Muslim, Hadithnr. 3341/Kapitel 32]



Der Hadith von Sahl Ibn Sa`d, Allahs Wohlgefallen auf ihm: Er wurde einmal nach der Verletzung des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, am Tage der Schlacht von Uhud gefragt und er sagte: Das Gesicht des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, erlitt eine Wunde, ein Zahn zwischen seinen vorderen Zähnen und seinem Eckzahn wurde gebrochen. und sein Helm wurde auf seinem Haupt zertrümmert. Da wusch Fatima, Tochter des Gesandten Allahs, von ihm das Blut ab, während `Ali Wasser aus dem Schild über die Wunde goss, den er als Gefäß benutzte. Als sie aber sah, dass das Blut nicht weniger wurde und es sogar noch mehr wegen des Wassers floss, riss sie etwas von einer Strohmatte ab und brannte es aus, bis dies völlig zu Asche wurde; sie nahm diese dann und presste sie gegen die Wunde, und diese hörte auf zu bluten.

[Sahih Muslim, Hadithnr. 3345/Kapitel 32]



`Abdullah Ibn Mas`ud, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Ich erinnere mich, als ob ich den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, noch heute vor mir sähe, indem er von einem Propheten berichtete, der von seinen eigenen Leuten geschlagen wurde, alsdann er das Blut von seinem Gesicht wischte und sagte: O Allah mein Gott, vergib es meinen Leuten; denn sie sind unwissend!

[Sahih Muslim, Hadithnr. 3347/Kapitel 32]



Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Mächtig ist aber der Zorn Allahs auf diejenigen, die dem Gesandten Allahs das zufügten. Dabei deutete er auf einen gebrochenen Zahn zwischen seinen vorderen Zähnen und seinem Eckzahn. Der Prophet sagte weiter: Mächtig ist aber auch der Zorn Allahs auf den Mann, den der Gesandte Allahs auf dem Wege Allahs, des Erhabenen und Allmächtigen, tötete.

[Sahih Muslim, Hadithnr. 3348/Kapitel 32]



Ibn Mas`ud, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Als der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sein Gebet bei der Ka`ba verrichtete, saßen Abu Dschahl und seine Kumpane in der Nähe. Am vorigen Tag wurde eine Kamelstute geschlachtet. Abu Dschahl sagte: Wer von euch traut es sich zu, die Nachgeburt der Kamelstute des Stammes Soundso zu holen und zwischen die Schulterblätter Muhammads zu legen, während er sich im Gebet niederwirft? Der Niederträchtigste dieser Leute stand auf und brachte wenig später das genannte Organ. Er wartete, bis der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sich im Gebet niederwarf, und legte es ihm zwischen den Schulterblättern. Sie brachten sich zum Lachen und neigten sich zu einander. Ich stand dort und war Augenzeuge dieser Missetat. Hätte ich die Macht über diese Leute, da nähme ich die Nachgeburt von seinem Rücken. Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, verharrte in seiner Lage und hob seinen Kopf nicht. Man brach auf zu Fatima und teilte ihr dies mit. Sie kam, und damals war sie noch ein Mädchen, und nahm die Nachgeburt von seinem Rücken. Dann ging sie zu ihnen und beschimpfte sie. Als der Prophet sein Gebet vollendete, hob er seinen Kopf und rief dreimal (wie er zu tun pflegte, wenn er anrief oder Allah fragte): O Allah, bestrafe diese Quraish! Als sie seine Stimme hörten, hörten sie auf zu lachen und hatten Angst vor seiner Anrufung. Darauf rief er: O Allah, bestrafe Abu Dschahl Ibn Hischam, `Utba Ibn Rabi`a, Schaiba Ibn Rabi`a, Al-Walid Ibn `Uqba, Umayya Ibn Khalaf und `Uqba Ibn Abu Mu`ait. Er nannte auch den Namen des siebten Mannes, aber ich habe ihn vergessen. Bei Dem, Der Muhammad, Allahs Wohlgefallen auf ihm, mit Wahrheit gesandt hat! Ich habe diese Leute am Tag von Badr getötet gesehen, Ihre Leichname wurden dann an den Brunnen von Badr gezogen.

[Sahih Muslim, Hadithnr. 3349/Kapitel 32]



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