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Das Sahīh Muslim (arabisch صحيح مسلم / ṣaḥīḥ Muslim) von Muslim ibn al-Haddschādsch (um 820 - 875) ist eine wichtige Hadith-Sammlung. Es gilt nach Sahīh al-Buchārī als das zuverlässigste Hadithbuch und ist eine der sechs kanonischen Hadith-Sammlungen. Ihr Kompilator war ein Schüler von Imam Muḥammad ibn Ismāʿīl al-Buchārī. Das Sahīh Muslim „umfasst 7275 Hadithe, d.h. ohne Wiederholungen 4000“.

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Anzahl der Ahadith: : 50   |   Angezeigt: : 31-40   |    Sahih Muslim Index


كِتَاب السَّلَامِ
Das Buch der Begrüßung


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Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete:
Er hörte den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagen: "Im Schwarzkümmel gibt es Heilung für jede Erkrankung, mit Ausnahme des Todes."

[Sahih Muslim, Hadithnr. 4104/Kapitel 39]



`A´ischa, Gattin des Propheten, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete:
Wenn jemand aus ihrer Familie starb, und sich die Frauen aus diesem Anlass bei ihr versammelten, alsdann heimgingen, und anschließend nur ihre eigenen Familienangehörigen mit den nächsten Verwandten übrig blieben - sie einen Topf voll mit einem flüssiger Speise aus Honig und Kleie (Talbina) zubereiten ließ. Gleichzeitig ließ sie Brot und Fleisch einweichen (Tharid), auf das die die Talbina hinzufügte. Dann sagte sie zu den anwesenden Frauen: "Esset davon; denn ich hörte den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagen: Die Talbina ist sowohl eine Erholung für das Herz eines Leidenden als auch eine Linderung für die Traurigkeit!"

[Sahih Muslim, Hadithnr. 4106/Kapitel 39]



Abu Sa`id Al-Khudry, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete:
Ein Mann kam zum Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, und sagte: "Mein Bruder hat Durchfall!" Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte zu ihm: "Gib ihm Bienenhonig zum Trinken." Der Mann gab seinem Bruder dieses Getränk, kam wieder zum Propheten und sagte: "Ich habe ihm Bienenhonig gegeben. Sein Zustand wurde jedoch schlimmer." Da sagte der Prophet: "Gib ihm Bienenhonig zum Trinken!" Der Mann kam dreimal in derselben Sache zum Propheten und der Prophet gab ihm immer die gleiche Antwort. Dann kam der Mann noch einmal und berichtete dem Propheten, dass er dies doch tat und sein Bruder immer noch Durchfall hat. Da sagte der Gesandte Allahs, Allahs Segnen und Heil auf ihm, zu ihm: "Allah sagt die Wahrheit, und der Bauch deines Bruders hat gelogen. Gib ihm Bienenhonig zum Trinken." Der Mann gab seinem Bruder endlich dieses Getränk, und er wurde dadurch geheilt.

[Sahih Muslim, Hadithnr. 4107/Kapitel 39]



Usama Ibn Zaid, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete:
Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: "Die Pest ist aber eine Strafe, mit der die Kinder Israels oder diejenigen vor euch, heimgesucht wurde. Wenn ihr Nachricht darüber erhaltet, dass diese auf einem Gebiet ausgebrochen ist, so begebt euch nicht dorthin; und wenn diese auf einem Gebiet ausbricht, auf dem ihr euch befindet, so verlasst es nicht, um davon zu entfliehen."

[Sahih Muslim, Hadithnr. 4108/Kapitel 39]



`Abdullah Ibn Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete:
`Umar Ibn Al-Khattab brach nach Asch-Scham (Syrien) auf. In Sargh traf er Abu Ubaida Ibn Al-Garrah und seine Kollegen, die Oberkommandierenden des Heeres. Diese Männer erzählten, dass in Asch-Scham die Pest ausgebrochen sei. Ibn Abbas berichtete weiter: `Umar befahl, die ersten Muhagirun (die muslimischen Auswanderer aus Makka) zu ihm zu bringen. Als sie bei ihm waren, erzählte er ihnen von der Pest in Asch-Scham und fragte sie nach ihrer Meinung, ob sie dorthin reiten oder lieber darauf verzichten sollten. Die Muhagirun waren verschiedener Meinung. Einige sagten: Wir sind mit einem bestimmten Ziel aufgebrochen und denken nicht, dass wir (wegen der Pest) umkehren sollten. Andere sagten: "Viele Leute sind bei dir, darunter auch einige Gefährten des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm! Wir glauben, du solltest sie nicht in dieses pestverseuchte Land führen!" `Umar entließ die Muhagirun und befahl, die Ansar herbeizuholen. Auch sie fragte er nach ihrer Meinung. Die Ansar waren wie die Muhagirin verschiedener Meinung. `Umar schickte sie wieder fort und befahl: "Bring mir die alten Quraish, die vor der Eroberung Makkas auswanderten und den Islam annahmen, herbei!" Diese Männer waren alle einer Meinung. Sie sagten: "Wir denken, du solltest mit den Leuten umkehren und nicht in dieses Seuchengebiet reiten!" Darauf verkündete `Umar den Menschen seine Entscheidung. Er sagte: "Morgen früh werden wir umkehren und nach Madina zurückreiten!" Da sagte ihm Abu `Ubaida Ibnal Garrah: "Bedeutet diese Entscheidung nicht eine Flucht vor der göttlichen Vorherbestimmung?" `Umar erwiderte: Dass ausgerechnet du das sagen musst, O Abu Ubaida! (`Umar hasste besonders mit ihm zu streiten) Ja wir fliehen vor der göttlichen Vorherbestimmung hin zur göttlichen Vorherbestimmung! Stell dir vor, du machst mit deinen Kamelen an einem Tal mit zwei Seiten Rast. Eine ist fruchtbar und die anderen nicht. Wenn du deine Kamele auf der fruchtbaren Seite weiden lässt, entspricht das dann nicht genauso der göttlichen Vorherbestimmung, wie wenn du sie auf der unfruchtbaren Seite weiden lässt?" Später kam `Abdu-r-Rahman Ibn `Auf, der bei den vergangenen Gesprächen nicht dabei gewesen war. Er sagte: "Ich kann zu eurem Problem etwas sagen! Ich hörte den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagen: Wenn ihr hört, dass die Pest in einem Land ausgebrochen ist, dann geht nicht in dieses Land! Und bricht sie in einem Land aus, wo ihr euch aufhaltet, dann bleibt da und flieht nicht vor der Seuche! Da lobte `Umar Ibn Al-Khattab Allah und ritt mit den Leuten zurück."

[Sahih Muslim, Hadithnr. 4114/Kapitel 39]



Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete:
Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: "Es gibt keine Ansteckung von sich selbst ohne Allahs Willen, kein Safar (keinen Tod infolge der Ansteckung von Eingeweidewürmern) und kein Hama (keine Verwandlung von Totenknochen in eine Eule)." Da entgegnete ein Beduine: "Und was ist mit den Kamelen in der Wüste, die Gazellen gleichen? Aber wenn ein räudiges Kamel bei ihnen wäre, dann wären sie bald alle räudig!" Da sagte der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm: "Und wie soll das erste Kamel angesteckt worden sein?"

[Sahih Muslim, Hadithnr. 4116/Kapitel 39]



Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete:
Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: "Es gibt keine Krankheit, die von sich selbst und ohne den Willen Allahs ansteckt, und es gibt kein böses Vorzeichen (im Vogelflug). Mir gefällt aber das gute Vorzeichen, d.h. das recht gute Wort."

[Sahih Muslim, Hadithnr. 4123/Kapitel 39]



`Abdullah Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete:
Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: "Ein schlechtes Vorzeichen (Omen) kann es nur im Zusammenhang mit einer Frau, mit einem Wohnhaus und mit einem Pferd geben."

[Sahih Muslim, Hadithnr. 4127/Kapitel 39]



Sahl Ibn Sa`d, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete:
Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: "Wenn es etwas davon (von schlechtem Vorzeichen) in einer Sache geben würde, dann nur im Zusammenhang mit einer Frau, mit einem Wohnhaus und mit einem Pferd."

[Sahih Muslim, Hadithnr. 4131/Kapitel 39]



`A´ischa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete:
Ich sagte: "O Gesandter Allahs, die Wahrsager pflegten uns von etwas zu erzählen, das wir wahr finden." Da sagte der Prophet: "Das ist aber das zur Wahrheit gehörende Wort, das sich ein Dschinn (Ginn) schnappt. Er wirft es aber ins Ohr seines Freundes (des Wahrsagers), wobei er ihm noch hundert Lügen hinzufügt."

[Sahih Muslim, Hadithnr. 4134/Kapitel 39]



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