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Sahīh al-Buchārī (arabisch صحيح البخاري, DMG Ṣaḥīḥ al-Buḫārī) von Imam Muḥammad ibn Ismāʿīl al-Buchārī (gest. 870). Der korrekte Werktitel ist al-Dschāmiʿ as-sahīh / الجامع الصحيح / al-Ǧāmiʿ aṣ-ṣaḥīḥ / ‚Das umfassende Gesunde‘. Das Werk steht an erster Stelle der kanonischen sechs Hadith-Sammlungen und genießt bis heute im Islam höchste Wertschätzung. Hinsichtlich seiner Autorität steht es hier direkt hinter dem Koran.

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Hadith-Nr.:
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كِتَاب الْأَذَانِ
al-aḏān (Der Gebetsruf)


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Abū Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, sagte: „Die Armen kamen zum Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, und sagten: „Die Wohlhabenden, welche viel Geld besitzen, beanspruchen die höchsten Stellungen und die immerwährende Wonne (im Paradies): sie beten wie wir beten, fasten wie wir fasten und besitzen Geld im Überfluss, von dem sie die Pilgerfahrt (Hajj) und die besuchsweise Pilgerfahrt (ʿUmrah) finanzieren können und vielmehr leisten sie davon für den Kampf (Jihad) und für die Almosen (Sadaqa)!“ Der Prophet sagte zu ihnen: „Lasset mich euch etwas nennen, mit dem ihr - wenn ihr es vollzieht - das einholt, was die anderen vorleisteten, und mit dem euch kein anderer einholt, und mit dem ihr zu den Besten unter denjenigen gehört, unter denen ihr euch befindet - es sei denn, dass ein anderer es tut -: Ihr sprecht den Tasbih, den Tahmid und den Takbir jeweils dreiunddreißigmal nach jedem Gebet.“ Unter uns herrschte Uneinigkeit: Einige von uns sagten: „Wir sprechen den Tasbih dreiunddreißigmal, den Tahmid dreiunddreißigmal, und den Takbir vierunddreißigmal!“ Da erkundigte ich mich beim Propheten, und er sagte: „Sprich „subhana-llah und „alhamdu-lillah“ und „Allahu akbar“ so oft, bis du von allen insgesamt dreiunddreißigmal vollbringst!“

[Ṣaḥīḥ al-Buḫārī, Kapitel 10, Ḥadīṯ-Nr. 843]


Warrad, Schreiber des Al-Mughira Ibn Schuʿba berichtete: „Al-Mughira Ibn Schuʿba diktierte mir in einem Brief an Muʿawiyah, dass der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, nach jedem Pflichtgebet folgendes zu sagen pflegte: „la ilaha illa-llahu wahdahu la scharika lah lahu-l-mulk, wa-lahu-l-hamd, wa-hu-wa ʿala kulli schaiʾin qadir. Allahumma la maniʿa lima aʿtait wala muʿtiya lima manaʿt wa-la yanfaʿu tha-l-jaddi minka-l-jadd“ ...“*

(* Der Text bedeutet: „Kein Gott ist da außer Allah, Dem Einzigen, Der keinen Partner hat. Ihm Allein gehört das Königreich und Ihm Allein gebührt alles Lob, und Er ist Mächtig über alle Dinge. O Allah mein Gott, es gibt keinen, der das vorenthält, was Du gegeben hast und es gibt keinen, der etwas gibt, was Du vorenthalten hast. Einem Wohlhabenden wird nichts nützen denn von Dir kommt der Reichtum“)

[Ṣaḥīḥ al-Buḫārī, Kapitel 10, Ḥadīṯ-Nr. 844]


Samura Ibn Dschundub berichtete: „Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, pflegte - wenn er ein Gebet beendet hatte - auf uns zuzukommen und uns sein Gesicht zuzuwenden.“

[Ṣaḥīḥ al-Buḫārī, Kapitel 10, Ḥadīṯ-Nr. 845]


Zaid Ibn Chalid Aj-Juhanyy sagte: „Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, verrichtete das Morgengebet in Al-Hudaibyya, als die Spuren der regnerischen Nacht noch zu sehen waren. Als das Gebet zu Ende war, kam er auf die Menschen zu und sagte: „Wisset ihr, was euer Herr sagte?“ Die Leute erwiderten: „Allah und Sein Gesandter wissen es am besten.“ Der Prophet sagte: „(Allah sagte:) Mit dem Anbruch des Morgens sind unter Meinen Dienern solche geworden, die an Mich glauben, und solche, die an Mich nicht glauben: Wer von ihnen sagte „der Regen fiel auf uns herab durch Allahs Gnade und Barmherzigkeit“, der ist Mir gegenüber gläubig und dem Stern gegenüber ungläubig wer aber sagte „dies geschah durch den Zyklus des Soundso und Soundso“, der ist Mir gegenüber ungläubig und dem Stern gegenüber gläubig.“

[Ṣaḥīḥ al-Buḫārī, Kapitel 10, Ḥadīṯ-Nr. 846]




[Ṣaḥīḥ al-Buḫārī, Kapitel 10, Ḥadīṯ-Nr. 847]




[Ṣaḥīḥ al-Buḫārī, Kapitel 10, Ḥadīṯ-Nr. 848]




[Ṣaḥīḥ al-Buḫārī, Kapitel 10, Ḥadīṯ-Nr. 849]




[Ṣaḥīḥ al-Buḫārī, Kapitel 10, Ḥadīṯ-Nr. 850]


ʿUqba berichtete: „Ich verrichtete das Nachmittagsgebet in Al-Madina hinter dem Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, und es geschah dann, dass er nach dem Taslim schnell aufstand und schreitend zwischen den Köpfen der Leute in Richtung einiger Gemächer seiner Frauen ging. Die Leute waren auf Grund seiner Hast sehr besorgt. Als er zu ihnen zurückkam, sah er, dass sie in Erstaunen über seine Hast versetzt waren. Da sagte er: „Ich erinnerte mich daran, dass sich etwas von den Goldspänen bei uns befindet, und ich war darüber besorgt, dass ich mich nicht darum kümmern konnte, und somit habe ich veranlaßt, dass diese (unter die Armen) verteilt werden.“

[Ṣaḥīḥ al-Buḫārī, Kapitel 10, Ḥadīṯ-Nr. 851]


ʿAbdallāh sagte: „Keiner von euch soll für Satan einen Anteil seines Gebets machen, indem er glaubt, es sei ihm Pflicht, seine Gebetsstelle nur von der rechten Seite zu verlassen denn ich habe oft den Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, gesehen, dass er seine Gebetsstelle von der linken Seite verließ.“

[Ṣaḥīḥ al-Buḫārī, Kapitel 10, Ḥadīṯ-Nr. 852]


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