كِتَاب السَّلَامِ
Das Buch der Begrüßung<< VORHERIGER HADITH | NÄCHSTER HADITH >>`A´ischa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete:
Einmal stand der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, unter dem Einfluss der Magie eines Juden vom Stamm Banu Zuraiq, der Labied Ibnal A`sam hieß. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, bildete sich ein, dass er etwas tut, obwohl er es wirklich nicht tut. Eines Tages oder eines Nachts später sprach der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, mehrere Bittgebete aus, dann sagte er zu mir: "O `A´ischa, weißt du, dass Allah mir Aufschluss über meinen Zustand gegeben hat, als ich Ihn danach fragte? Zwei Männer kamen zu mir. Der eine setzte sich neben meinen Kopf, der andere neben meine Füße. Der eine fragte den anderen: "Was ist mit dem Mann los?" Der andere erwiderte: "Er steht unter dem Einfluss von Magie!" Der erste fragte wieder: "Wer hat ihn verzaubert?" Der andere erwiderte: "Wie hat der Magier Macht über ihn gewonnen?" Der andere erwiderte: "Durch einen Kamm, den er ihm entwendet und in dem einige Haare waren, und durch einen Palmwedel." Der erste fragte: "Und wo sind diese Dinge jetzt?" Der andere sagte: "Im Brunnen Dhi Arwan!"" Da ging der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, mit einigen seiner Gefährten dort, um die genannten Dinge wieder in seinen Besitz zu bringen. Dann erzählte er mir: "O `A´ischa, das Wasser des Brunnens sah aus als sei es mit Henna vermischt. Und die Palmen dort waren wie die Köpfe von Teufeln." Da sagte ich: "O Gesandter Allahs, warum hast du ihn nicht verbrannt?" Er erwiderte: "Nein! Allah hat mich schon geheilt. Und ich wollte den Menschen kein schlechtes Vorbild sein! Ich ließ aber diesen Brunnen zuschütten."
[Ṣaḥīḥ Muslim, Kapitel , Hadithnr. 4059]
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