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Das Sahīh Muslim (Arabisch: صحيح مسلم / DMG: Ṣaḥīḥ Muslim) von Imām Muslim ibn al-Haddschādsch (um 820 - 875) ist eine wichtige Ḥadīṯ-Sammlung. Es gilt nach Ṣaḥīḥ al-Buchārī als das zuverlässigste Ḥadīṯbuch und ist eine der sechs kanonischen Ḥadīṯ-Sammlungen. Ihr Kompilator war ein Schüler von Imām Muḥammad ibn Ismāʿīl al-Buchārī. Das Ṣaḥīḥ Muslim „umfasst 7275 Aḥadīṯ, d.h. ohne Wiederholungen 4000“.

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كِتَاب الْحَجِّ
Das Buch der Pilgerfahrt


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`Abdullah Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: Einmal fragte ein Mann: O Gesandter Allahs, was für Kleidung darf der Mann anziehen, wenn er sich im Weihezustand (Ihram) befindet? Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Ihr dürft folgendes nicht anziehen: das Hemd, den Turban, die Hose, den Burnus und die Lederstrümpfe; es sei denn, daß man keine Sandalen findet. In diesem Fall darf man Lederstrümpfe anziehen, aber erst nachdem man sie zuvor unterhalb der Knöchel durch Abschneiden des Leders freigemacht hat. Ferner dürft ihr noch keine Kleidung tragen, welche Spuren von Färbungen durch Safran oder Wars (eine gelbe Pflanze) haben.

[Ṣaḥīḥ Muslim, Kapitel 16, Ḥadīṯ-Nr. 2012]



Ibn `Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: Ich hörte den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagen, als er die Predigt hielt: Wer den Lendenschurz nicht finden kann, darf die Hose anziehen. Wenn man keine Sandalen findet, darf man die Lederstrümpfe anziehen. Damit meinte er denjenigen, der sich im Weihezustand befindet.

[Ṣaḥīḥ Muslim, Kapitel 16, Ḥadīṯ-Nr. 2015]



Ya`la Ibn Umayya, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Einmal kam ein Mann mit einem langen, von vorn geöffneten Gewand, das Spuren von Khaluq oder Sufra (gelbem Parfüm) zeigte, zum Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, in Al-Gi`rana und fragte ihn: Welche Zeremonien habe ich bei der Besuchsfahrt zu unternehmen? In diesem Augenblick wurde es dem Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, offenbart. Mit einem Tuch deckte man ihn zu. Ich (Ya`la) sagte: Ich wollte den Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, gern einmal sehen, während ihm offenbart wurde. Da rief mich `Umar und sagte: Macht es dich froh, den Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, zu sehen, wenn ihm offenbart wird? Da ging ich zu `Umar, der das eine Ende des Tuches ein wenig in die Höhe hob, und demnach konnte ich den Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, betrachten. Er schnarchte. Ich (ein späterer Überlieferer) glaube, er sagte: Er schnarchte wie ein junges Kamel! Dann erzählte er weiter: Als die Offenbarung vorüber war, fragte der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm: Wo ist denn der Mann, der sich nach der Besuchsfahrt erkundigen will? Nachdem man ihn auf jenen Mann verwiesen hatte, wandte er sich ihm zu und sagte: Wasche die Sufra oder den Khaluq ab und zieh dein Gewand aus! Dann verrichte bei der Besuchsfahrt dieselben Riten wie bei der Wallfahrt!

[Ṣaḥīḥ Muslim, Kapitel 16, Ḥadīṯ-Nr. 2017]



Ibn `Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: Zum Anlegen des Ihrams (Annahme des Weihezustands) nannte der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, Zul-Hulaifa für die Pilger als den Ort, ab dem die Bewohner von Medina den Ihram anlegen sollen. Zu demselben Zweck nannte er auch Al-Guhfa für die Leute aus Syrien, Qarnu-l-Manazil für die Leute aus Nagd und Yalamlam für die Leute aus dem Jemen. Er sagte: Diese Orte gelten als Ausgangspunkte nicht nur für die dortigen Bewohner, sondern auch für die Reisenden, die die Pilgerfahrt oder die Besuchsfahrt unternehmen wollen und den Ihram noch nicht angelegt haben. Wer sich aber in einer Entfernung (zu Mekka) befindet, die näher liegt als diese Orte, oder zu den Bewohnern von Mekka gehört, der soll den Ihram von einem dieser genannten Orte anlegen.

[Ṣaḥīḥ Muslim, Kapitel 16, Ḥadīṯ-Nr. 2022]



Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Die Bewohner von Medina sollen den Ihram anlegen, wenn sie Zul-Hulaifa erreichen. Diejenigen aus Asch-Scham sollen den Ihram in Al-Guhfa anlegen und die Leute aus Nagd in Qarn. Ich erfuhr dann, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, auch sagte: Und die Leute aus dem Jemen sollen den Ihram in Yalamlam anlegen.

[Ṣaḥīḥ Muslim, Kapitel 16, Ḥadīṯ-Nr. 2024]



`Abdullah Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: Die Talbiya des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, hieß folgendermaßen: (Labbaika-llahumma labbik. Labbaika la Scharika laka labbaik. Inna-l-Hamda wan-Ni`mata, laka wal-Mulk. La Scharika lak.) (O Allah, da bin ich eilend zu Dir gekommen; da bin ich. Da bin ich zu Dir gekommen, Teilhaber hast Du nicht, und da bin ich. Wahrlich, alles Lob gebührt Dir, die Gnade ist nur von Dir, und das Königreich gehört nur Dir. Teilhaber hast Du nicht.)

[Ṣaḥīḥ Muslim, Kapitel 16, Ḥadīṯ-Nr. 2029]



Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: Ihr behauptet, dass eure Baida´ der Ort sei, ab dem der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, den Ihram (den Tritt in den Weihezustand) angelegt habe. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, legte seinen Ihram erst ab dem Ort ab, der in der Nähe von der Moschee liegt; nämlich Dhul-Hulaifa.

[Ṣaḥīḥ Muslim, Kapitel 16, Ḥadīṯ-Nr. 2033]



`A´ischa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: Ich parfümierte den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, als er den Ihram anlegte und als er sich davon befreite, und zwar bevor er den Umlauf der Ka`ba (das Haus Allahs) unternahm.

[Ṣaḥīḥ Muslim, Kapitel 16, Ḥadīṯ-Nr. 2040]



As-Sa`b Ibn Gathama Al-Laithiy, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Er (As-Sa`b) schenkte dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, einen Wildesel, während dieser in Al-Abwaa´ oder in Waddan war. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, lehnte ihn anzunehmen ab. Er berichtete weiter: Als der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, die Enttäuschung in mein Gesicht sah, sagte er: Wir lehnten ihn anzunehmen ab, nur weil wir im Weihezustand sind.

[Ṣaḥīḥ Muslim, Kapitel 16, Ḥadīṯ-Nr. 2059]



Ibn `Abbas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: As-Sa`b Ibn Gathama schenkte dem Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, einen Wildesel, während dieser im Weihezustand war. Der Prophet lehnte ihn anzunehmen ab und sagte zu dem Mann: Wären wir nicht im Weihezustand gewesen, dann hätten wir ihn doch von dir angenommen.

[Ṣaḥīḥ Muslim, Kapitel 16, Ḥadīṯ-Nr. 2060]



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